Ich hab’s mir schon oft gedacht: Wie cool wär’s, wenn man aus seinen eigenen Fotos eine echte Zeichnung machen könnte?
So ein handgezeichnetes Porträt, ein feines Linienbild oder einfach ein kreatives Kunstwerk aus einem Lieblingsfoto. Statt irgendwo ein „Foto zeichnen lassen“-Angebot zu klicken, dachte ich mir:
Ich mach’s selbst.
Mit dem UUNA TEK 3.0 Pen Plotter – einer Maschine, die mit echten Stiften zeichnet.
Ich habe mir gleich zwei Versionen geschnappt – A3 und A1 – und zeige dir, was sie können, wo’s hakt und warum das Ganze richtig Spaß macht. Viele bekannte Plotter-Künstler schreiben ihren eigenen Code. Das kann etwas abschrecken, aber ich habe schnell festgestellt:
Man kann auch ohne Programmierkenntnisse tolle Plotter-Projekte realisieren – und vor allem: aus Fotos richtig schöne Zeichnungen machen.
Willst du deine Fotos zeichnen lassen? Schick mir eine Nachricht!
Die A3-Version mit etwa 8 kg kommt in einem stabilen Karton. Die A1-Version mit rund 20 kg wird hingegen in einer massiven Holzkiste per Spedition geliefert. Zum Tragen und Aufstellen der A1 brauchst du definitiv zwei Personen.
Bei beiden gilt: keine Montage nötig. Einfach auspacken, Transportsicherungen entfernen – und los geht’s. Die Geräte sind ab Werk einsatzbereit. Genau so will man das.
Beide Plotter wirken wie kleine Maschinen aus dem Industriebau. Vollmetall, sauber verarbeitet, absolut stabil. Und: richtig gute Kabelführung – selten so ordentlich gesehen.
Ehrlich gesagt: fast zu massiv für das, was sie tun, aber genau das ist der Charme. Sie fühlen sich an, als könnten sie zehn Jahre am Stück durchplotten.
📦 Lieferumfang:
Alles dabei – du kannst sofort loslegen.
Der Halter nimmt Stifte bis 20 mm Durchmesser auf. Er funktioniert mit Finelinern, Füllern, Markern, Kugelschreibern, Pinseln, Bleistiften. Die maximale Materialhöhe liegt bei etwa 40 mm – ideal für Leinwände, Holz, dickes Papier usw.
🧩 Kleine Schwäche:
Die Gewinde wirken etwas zu groß, die Schrauben etwas zu kurz. Gelstift-Minen können dadurch rutschen – aber das lässt sich leicht beheben: Mit längeren Schrauben oder einem kleinen Stück Klemmmaterial ist alles stabil.
✅ Was gut ist:
❌ Was nervt:
➡️ Alternative Software:
Fazit zur Software:
Sie kann viel – aber fühlt sich nicht so an. Man braucht Geduld. Und ein bisschen Frusttoleranz. Wenn die Software auf dem gleichen Level wie die Hardware wäre, dann wäre UUNA TEK absolut unschlagbar.
Letztendlich ist die Software nur das Tool zum Senden der Daten. Die eigentliche Frage ist: Woher kommen die Vektordaten? Ich dachte anfangs, man müsste programmieren können, um mit einem Stifteplotter sinnvolle Kunst zu machen – aber falsch gedacht.
Dann habe ich DrawingBot V3 entdeckt.
Das ist eine richtig gute Software, wenn man Bilder, Porträts oder Fotos in Vektoren umwandeln will. Ideal für Kunst mit dem Plotter – sogar mehrfarbig!
🧠 Kurz und knackig:
🎨 Highlight:
Es gibt mehrfarbige Stiftmodi – du kannst z. B. mit CMYK-Markern vierfarbig zeichnen lassen. Man kann alles feinjustieren: Linienlänge, Dichte, Detailgrad.
Damit lassen sich auch Fotos künstlerisch zeichnen lassen – ganz automatisch, aber mit echter Handschrift.
Bevor ich dir zeige, was ich damit gemacht hab, kurz zu den Stiften, die ich am liebsten verwende:
Die Hardware und der Stift sind nur die halbe Miete – viel wichtiger ist, was du draus machst.
Hier ein paar meiner bisherigen Projekte:
Es ist faszinierend, wie viele Materialien man mit echter Handschrift oder Linie gestalten kann, ohne Druck, ohne Tinte, einfach mechanisch mit dem Stift deiner Wahl. Gerade für Fotograf:innen ist das genial, aus einem normalen Foto kann man ein Linienkunstwerk machen, das aussieht wie handgezeichnet. Perfekt für Wandbilder, Kunstdrucke oder limitierte Editionen.
Der UUNA TEK ist sparsam im Betrieb, kein Vergleich zu Lasercuttern oder 3D-Druckern. Ideal für Studios, Werkstätten oder Serienproduktionen, die über Stunden laufen.
A3:
A1:
🎯 Mein Fazit:
Der UUNA TEK 3.0 ist kein Spielzeug, sondern ein Werkzeug. Für Leute, die mit Linie, Stil und Präzision arbeiten wollen. Und für alle, die ihr Foto zeichnen lassen wollen – aber lieber selbst die Kontrolle behalten.
Brauche ich Programmierkenntnisse?
Nein. Viele Projekte gehen ohne Code – du kannst einfach Vektordaten importieren.
Welche Software funktioniert?
Die Originalsoftware läuft, aber LightBurn oder andere GRBL-Tools sind meist flüssiger.
Wie groß darf das Format sein?
Je nach Modell: A3 oder A1 – Platzbedarf steigt entsprechend.
Welche Stifte kann ich nutzen?
Fast alle – von Finelinern bis Gelstiften. Nur die Druckeinstellungen musst du anpassen.
Ist der Preis gerechtfertigt?
Ja, wenn du ernsthaft mit Zeichnung, Präzision und Kreativität arbeitest. Für Spielereien ist’s zu schade – für Künstler:innen und Fotograf:innen aber perfekt.
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