Fujifilm Kamera in der Hand Fujifilm GFX Kamera im Studio Fujifilm Systemkamera als Begleiter auf Reisen Fujifilm Kamera im Einsatz Fujifilm Vortrag auf der Photokina Fuji Selfie im Spiegel
Fujifilm · Persönliche Erfahrung

Meine unglaubliche Fujifilm Kamera Erfahrung - Warum ich von Canon gewechselt habe

von Michael Damböck Aktualisiert: Juli 2026

Ich habe mit Canon gearbeitet, Jobs fotografiert, Geld verdient – und trotzdem die Lust verloren.

Diese Seite ist die ehrliche Geschichte, warum eine Fujifilm X-Pro1 mir die Freude an der Fotografie zurückgegeben hat. Kein Testlabor. Kein Technikvergleich. Sondern echte Erfahrung.

Mein Weg zu Fujifilm – von Canon zur X-Pro1

Meine Fujifilm Kamera Erfahrung begann mit einem einfachen Griff ins Regal – und veränderte meine Fotografie grundlegend. Ich zeige dir, wie ich als Canon-Nutzer zur X-Serie von Fujifilm fand, was mich begeistert hat und warum ich nie zurückgeblickt habe. Gerade für Fotografen, die über einen Wechsel von Canon zu Fujifilm nachdenken, ist diese persönliche Erfahrung oft hilfreicher als jeder Labortest.

Podcast zum Thema

Wie ich zu Fujifilm kam

Episode 56: Wie ich zu Fujifilm kam
☕ Coffee and Cameras
Episode 56: Wie ich zu Fujifilm kam
0:00/–:––
Herzlich willkommen bei Koffee & Kameras, dem Fotografie-Podcast für alle, die ihre Fähigkeiten verbessern und ihre kreative Visionen erweitern möchten. In jeder Episode entdecken wir, was gute Fotografie wirklich ausmacht. Also abonnier den Podcast und schnapp dir ein Kaffee. Wir haben einiges vor. Koffee & Kameras Episode 56, 17. Januar 2025, quasi schon Mitte Januar. Trotzdem wünsche ich euch ein frohes neues Jahr. Reichlich spät, aber für gute Wünsche ist es ja eigentlich nie zu spät. Ja, ich möchte heute mal über das Thema sprechen, wie ich zu Fujifilm gekommen bin. Ich bin ja seit geraumer Zeit Fujifilm X-Photographer, wie auch immer man das auf Deutsch spricht, ist bisschen schwierig. Mit anderen Worten, ja was bin ich da? Ja, ich bin begeisterter Fujifilm-Fotograf, ich bin für Fujifilm regelmäßig unterwegs, aufmessen zum Beispiel, darf für Fujifilm Werbekampagnen fotografieren, immer wieder mal und bin natürlich auch hier im Studio und auf Reisen mit Fujifilm-Kameras unterwegs und wie gesagt, ich möchte heute mal darüber sprechen, wie es dazu gekommen ist, dass ich mit Fujifilm fotografiere und das Thema, wie ich Fujifilm X-Photographer geworden bin, das verschieben wir mal auf eine andere Episode, ist aber auch eine sehr spannende Story. Es war damals, als die Fujifilm X-Pro 1 rauskam, nämlich die Zeit, mit der ich mit Fujifilm angefangen habe. Aber vielleicht fangen wir mal noch ein bisschen früher an, denn ich habe lange Zeit mit Canon fotografiert, ja mit Canon Digital-Kameras. Hab da auch damals mit APS-C angefangen und bin dann aber auch zwischenzeitlich oder relativ schnell auf Vollformat umgestiegen. Meine erste Canon Vollformat-Kamera war die EOS 5D. Das war, wenn ich mich nicht komplett täusche, auch die erste Canon Vollformat-Kamera. Digital. Klar, Film-Kameras waren ja schon immer Vollformat-Kameras. Aber ja, die Canon 5D damals, Mark 1, also auch ohne Zusatz hinten, einfach die 5D, die erste 5D, meine Güte, das waren die Zeiten. Teuer, groß, langsam. Ich muss da gerade hier googeln, was die für eine Auflösung hatte. Canon 5D. So, gibt es inzwischen für 260 Euro. Krass, das ist natürlich ein Preis, den hätte man sich damals schon gewünscht. So, hier Wikipedia sagt, dass diese Kamera 12,8 Megapixel hat. Ja, mein Kopf hat gesagt 13 Megapixel. Ich dachte aber gerade, es ist zu viel, ne, die hatte 13 Megapixel. Brutal. Sensorverhältnis 3 zu 2, ja, logisch. 8000 Hunde als kürzeste Belichtungszeit, neun Autofokuspunkte. Also, damals war das echt die ultimative Maschine. Also, wenn du die hattest, warst du der Chef? Also, keine Frage. Das war das Topmodell. Und ganz ehrlich, ich habe damit auch viel fotografiert, sehr viel. Ausgiebig. Ich habe Jobs gemacht, die Fotografie entdeckt und, wie soll ich sagen, die Kamera hat sich für mich damals wirklich gelohnt. Die habe ich echt. Die habe ich geliebt. Die steht auch hier noch im Studio. Dann kam die 5D Mark II. Ultimatives Update, höhere ISO-Werte, schnellere Autofokus etc. Ja, die habe ich auch ausgiebig benutzt. Geliebt. Steht auch noch hier im Studio. Nach der 5D Mark II war es dann aber für mich so, dass, als die 5D Mark III rauskam, da gar nicht so, ja, das war irgendwie gar nicht wirklich so ein Update, muss ich sagen. Die war zwar ein bisschen schneller, die hatte dann wieder ein bisschen höheren ISO, die hatte irgendwie auch ein Tick mehr Auflösung, aber ja, für mich war das jetzt nicht so ein Grund, abzudaten, weil das sich alles nur so ein bisschen best verbessert hat. Also, jetzt nichts wirklich Innovatives passiert ist. Also, bin ich bei der 5D Mark II geblieben. Und es war die Zeit, zu der dann die Fujifilm X-Pro 1 rauskam. Das war auch nicht die erste Fujifilm Kamera, die es gab. Es gab, soweit ich das jetzt im Kopf habe, ich habe es nicht recherchiert, davor schon die X-T1. Aber es war die X-Pro 1, die mich wirklich angesprochen hat. Die habe ich irgendwo entdeckt. Ich kann es nicht mehr genau sagen. Mit Sicherheit irgendwo online habe ich das Teil entdeckt und bin dann hier damals in den Calumet hier in Stuttgart und habe das Teil einfach mal in die Hand genommen. Und, ja, was soll ich sagen? Das war der Anfang. Also, du nimmst die Kamera in die Hand und musst im Prinzip sofort grinsen, weil, ja, weil du einfach merkst, wow, das ist eine geile Kamera. Die haptik, die Räder, der Aufbau, einfach auch so eine schöne Kamera in die Hand zu nehmen, ist einfach wirklich eine Freude. Der Hybrid-Sucher war natürlich auch absolut innovativ, dass man umschalten kann zwischen Mess-Sucher und digitalem Sucher. Eine wirkliche Innovation hatte sonst kein anderer Hersteller und daneben halt vor allem auch damit zu fotografieren. Das war einfach wirklich wieder fotografieren. Du hast nicht so ein Riesengerät in der Hand, sondern du hast einfach eine Kamera in der Hand, die sich wirklich nach Kamera anfühlt, die Einstellräder hat. Und zwar nicht wie es bei Canon war, so ein Multifunktionsrad, das alles macht, sondern ein Rad für die Blende. Und zwar am Objektiv, da wo es hingehört. Die Blende ist eine Objektiveinstellung. Warum ist es, eine Kamera einzustellen? Na, verstehe ich bis heute nicht. Aber dann eben auch ein Rad für die Belichtungskorrektur, das immer Belichtungskorrektur macht, da wo ich nicht andere Funktionen noch drauf liegen habe. Also, einfach eine sehr aufgeräumte, klar strukturierte Kamera, wo ich mit einem Blick sehe, was ich eingestellt habe und wo meine Hand einfach wirklich immer weiß, wo sie hingreifen muss. Ja, das wusste sie bei der Canon auch, aber solange du eine Fujifilm Kamera noch nicht in der Hand hat, das kannst du das vielleicht gar nicht wirklich nachvollziehen. Aber für mich war das so, ich hatte die im Kalomet in der Hand und ich musste einfach grinsen, weil ich gemerkt habe, boah, das ist eine geile Kamera. Für mich stand da so gar nicht das Thema Auflösung oder Fokus oder ISO oder sonst was im Vordergrund, irgendwelche technischen Sachen, die waren mir eigentlich total egal. Ich wusste, die Kamera wird gute Bilder machen und habe die eigentlich hauptsächlich deswegen gekauft, was sie an Kamera ist, was sie durch Haptik macht. Ich habe dann mir auch noch ein Ledercase dazugeholt und dann weiß ich noch, die erste Reise, die nächste Reise, die dann anstand, die ging nach Istanbul und dort hatte ich beide Systeme dabei. Ich hatte meine Canon 5D Mark II dabei mit Handfall Objektiven und ich hatte die X-Pro 1 dabei mit dem 3514, das war mein erstes Objektiv, das habe ich bis heute noch und hatte dann den ersten Tag, vielleicht waren es auch zwei Tage, ich glaube, aber es war tatsächlich nur ein Tag in Istanbul, beide Kameras dabei, weil, boah, neues System, ich meine, nimmst du mal mit, aber kann es jetzt wirklich deine ultimativ geile Vollformatkamera ablösen? Es halt traut man sich vielleicht einfach nicht auf so eine Reise, wo man natürlich auch geile Bilder mitnehmen will, dann die bewährte Kamera, die man gut kennt, zu Hause zu lassen. Ja, was genau der Grund war, warum ich beide dabei hatte, weiß ich nicht, aber ich würde das jetzt mal so interpretieren, ist natürlich schon einige Jahre her, aber ja, ich hatte beide dabei, habe dann gemerkt, dass ich irgendwie so gut wie gar nicht mit der Canon fotografiert habe und habe die dann eben an den nächsten Tagen einfach im Hotel liegen lassen, habe die wirklich überhaupt nicht mehr benutzt. Das heißt, am Anfang war die Fujifilm-Kamera für mich eine, ja, wie soll man sagen, mehr oder weniger eine private Spaßkamera, die sich auch erst mal beweisen muss, ja, also ich habe die nicht von Anfang an bei Jobs eingesetzt. Ich habe sie dann immer wieder natürlich auch vor allem, nachdem ich die Bilder gesehen habe aus Istanbul immer mehr und mehr benutzt, habe sie dann auch mal hier und da beim Job eingesetzt und habe einfach gemerkt, dass ich die Fotografie ganz neu entdecke, dass ich ganz, ganz neuen Spaß an der Fotografie habe. Das ist jetzt nicht einfach nur so ein Werkzeug, ist das du in der Hand hast, sondern einfach eine geile Kamera und Leute, die ansprechen, ja, also Kunden und Menschen, die du fotografierst, reagieren auch komplett anders, wenn du eine schöne Kamera in der Hand hast. Na, was auch immer man als schön definiert ist, Geschmackssache, aber sie reagieren anders, wenn du so eine Fujifilm-Kamera in der Hand hast, wie die X-Pro 1, wie wenn du mit einer dicken fetten 5D Mark II, mit Batteriegriff und 2470 vor denen stehst. Das ist einfach eine komplett andere Wahrnehmung, nicht nur für dich selber, wenn du damit handierst und fotografierst, sondern halt vor allem für dein Gegenüber, der das natürlich auch wahrnimmt, also wesentlich unaufdringlicher und kompakter und muss sagen, so eine X-Pro 1 ist einfach eine geile Kamera, weil die nimmst du sogar mit, wenn du gar nicht vor hast zu fotografieren. Und das kann dir jetzt halt mit einer 5D Mark II, mit einer fetten Spielreflex-Kamera einfach, also mir zumindest nicht mehr passieren. Die nehme ich mit, wenn ich sie brauche, aber nicht, um vielleicht zu fotografieren. Ja, und die Fujifilm-Kamera, die X-Pro 1 damals, und das ist heute noch so mit aktuellen Modellen, die hängst du dir halt einfach auch mal um den Nacken, weil es eine schöne Kamera ist. Das ist wie eine Uhr, du ziehst die Uhr ja auch nicht an, weil du unbedingt auf die Uhr gucken musst, kannst auch aufs Handy gucken oder auf eine Kirchturm-Uhr oder wo auch immer. Eine schöne Uhr ziehst du an, weil es eine schöne Uhr ist. Und ich habe dann gemerkt, dass ich einfach auch eine schöne Kamera haben möchte, dass mir das gut tut und dass ich ja damit auch wieder mehr und aktiver fotografiert habe. Und so habe ich dann eben, weil ich die Innovation auch bei Canon so ein bisschen vermisst habe und weil ich so gern mit der Fujifilm-Kamera fotografiert habe, einfach immer weniger in mein Canon-Equipment investiert. Hab mir viel lieber neue Objektive für die X-Pro 1 gekauft und dadurch ist mein System, hat sich mein System umgestellt von ganz alleine. Das war überhaupt nicht der Plan. Also ich hatte das definitiv nicht vor, ein Systemwechsel durchzuziehen, weil, also da musst du ja wirklich einer ins Hirngeschissen haben, wenn du dein System wechselst, weil du brauchst ja alles neu. Also erstens mal brauchst du alles neu und zweitens kriegst du ja für dein gebrauchtes Zeug auch nur einen Bruchteil von dem, was du bezahlt hast. Also insofern ist es eigentlich ein totaler Schwachsinn und das macht man wirklich nur, wenn man das andere System, wenn es einfach, so muss immense Vorteile haben. Und für mich war der Vorteil einfach definitiv, dass ich die Kamera gerne in die Hand nehme, dass das System sehr viel kleiner ist und dass ich damit die Fotografien wieder neu entdeckt habe und lieben gelernt habe. Muss ich echt so sagen. Und ich mit so einem System dann aber auch arbeiten möchte, arbeiten muss und Fotografie-Jobs abwickeln möchte. Dann muss auch eine gewisse Bildqualität vorhanden sein. Und das war für mich einfach am Anfang so ein bisschen, soll man sagen, das war nicht von Anfang an klar, dass das so kommen wird. Weil, ich sage mal, die Zeiten damals waren schon noch so, dass die Gänge-Gemeinung war, Vollformat ist, einfach überlegen. Ich meine, es denken viele immer noch. Ganz klar, größer ist besser, oder? Also ist einfach in so vielen Köpfen drin. Aber was ist denn besser? Und ich meine, selbst wenn es besser ist, siehst du das? Und selbst wenn du siehst, ist es relevant, siehst deinen Kunde und rechtfertigt das, das Rumschleppen eines deutlich größeren und schwereren Systems. Das muss man einfach hinterfragen. Und Fujifilm ist halt in einer Sache auch noch extrem gut. Und das sind Objektive. Und ich muss echt sagen, ich habe das getestet, habe in Studiobedingungen hier Testbilder gemacht, mit Studiolicht, mit der equivalent passenden Brennweite, Testbilder mit verschiedenen ISO-Werte. Ich habe alles durchprobiert und habe die Bilder nebenan angestellt und habe dann einfach verzweifelt, versucht mir das wieder auszureden und sagen, du brauchst ja, wenn du ein Systemwechsel machst, dann hast du Nachteile, weil APS-C ist kleiner und damit schlechter. Also mit viel gutem Willen siehst du bei Vollformat vielleicht eine bisschen bessere Qualität. Vielleicht, wenn man es in Prozent ausdrücken könnte, vielleicht irgendwie nochmal 20 Prozent besser, schärfer, detaillierter. Aber wenn man das jetzt mal nicht auf 400 Prozent zoomen, sondern ein Bild so anschaut, wie man Bild einfach mal anschaut, nicht als Techniker, als technisch orientierter Fotograf, sondern als Bildbetrachter, dann muss ich sagen, sieht und juckt das einfach kein Schwein. Und deswegen habe ich mehr und mehr Fujifilm-Equipment gekauft. Und ja, natürlich mit den neueren Modellen hat sich dann auch die Bildqualität verbessert. Ja, natürlich waren die ersten Sensoren nicht so wie sie heute waren, weil sich da auch die Geister scheiden und die einen sagen, Mensch, früher waren die Sensoren besser. Heute sind sie überladen, haben zu viele Megapixel. Will ich jetzt gar nicht diskutieren, aber rein mal die technische Bildqualität hat sich natürlich verbessert. Vor allem hat sich der Autofokus verbessert. Ich meine die X-Pro1, die habe ich hier. Ich habe letztens damit ein paar Fotos gemacht und bin erschrocken, wie scheiße der Autofokus eigentlich ist. Aber ich würde auch erschrecken, wenn ich jetzt meine alte 5D in die Hand nehme, wie scheiße der Autofokus bei der ist. Ich meine, es ist einfach viel Zeit vergangenen seither und deswegen auch nicht vergleichbar mit einer X-T5, also wie viele Generationen und wie viele Jahre liegen denn dazwischen. Deswegen für damalige Verhältnisse war der Autofokus trotzdem nicht richtig gut, aber das hat mich gar nicht gestört, weil meine Art der Fotografie in der Regel keinen richtig guten, schnellen Autofokus braucht. Ja, das ist gut, wenn er da ist und da sagt man sicherlich auch nicht nein, es gibt auch Situationen, in denen man ihn wirklich braucht, aber das war für mich kein Dealbreaker, also überhaupt nicht. Habe ich einfach sehr, sehr gerne gehabt das System, habe ich heute noch. Meine ganzen Fujifilm-Kameras sind alle noch hier, wie gesagt die X-Pro1, die ist damals dann auch kaputt gegangen, hat dann einen neuen Sensor bekommen bzw. einen neuen Verschluss und das ist glaube so eine Einheit, Verschluss und Sensor, kannst du da glaube nicht einzeln tauschen. Ja, wie auch immer, die ist immer noch da, die funktioniert immer noch und einfach mit tollen Kameras. Ja, auch meine X-T2, die habe ich auch noch vor mir, die habe ich direkt danach dann bekommen muss ich dazu sagen, X-Pro1 habe ich gekauft, X-Pro2 habe ich auch gekauft, X-T2 habe ich von Fujifilm bekommen, eine unglaublich geile Special Edition, ich fühle mich schon schlecht, das jetzt hier zu erzählen, aber ich tust trotzdem. Diese Kamera hat meinen Namen als Seriennummer, also steht hinten drauf, Michael D., also unten auf dem Batteriedeckel, wo die Seriennummer steht, steht aber nicht nur da unten, sondern auch auf dem Karton und kein Scheiß, wenn du in die Metadaten schaust, dann ist die Seriennummer aller Bilder dort auch mit drin genau so abgespeichert, also es ist tatsächlich die Seriennummer, wie geil ist es denn so was zu bekommen, ich drehe immer noch durch, wer hat sowas, also ach du Scheiße, überleg mal was für ein geiles Geschenk das ist, also auch deswegen, die X-T2, einfach geile Kamera, eine Kamera mit seinem Namen als Seriennummer zu haben ist schon eine geile Sache, ja du merkst, ich bin Fujifilm Fan, jeder ist Fan von der Marke, die er nutzt und das ist ja auch alles gut so, ich will jetzt auch nicht sagen, dass das Canon schlechter ist, dass Nikon schlechter ist oder Sony oder sonst was, ich meine, hey, sagen wir mal ganz ehrlich, es ist doch mir persönlich auch scheißillegal mit was jeder fotografiert, aber es ist schon sehr wichtig, dass man ein System hat, dass man mag, dass du die Kamera, die du benutzt, gerne in die Hand nimmst und dass es sich nicht wie ein Fremdkörper anfühlt oder ja etwas, das du in die Hand leben musst, um ein bestimmtes Bild zu bekommen, sondern dass du einfach gerne die Hand aufhältst, die Kamera mitnimmst und ja, du mit deiner Kamera klarkommst, du weißt wo du hingreifen musst, dass du merkst, Mensch, die liegt mir gut und klar, vieles braucht Eingewöhnungszeit und ich könnte auch mit einer Sony geile Bilder machen, wenn es sein muss, ja, da müsste ich mir danach zwar die Hände waschen, aber nein, Spaß beiseite, mit was du fotografierst, ist nur so ein ganz geringer Teil vom Gesamthema und wenn du keine Bilder, keine guten Bilder machst oder glaubst, keine guten Bilder zu machen, dann legt es sehr wahrscheinlich nicht an der Kamera, sondern zu einem großen Teil an dir selber und daran muss man arbeiten und klar, ich meine, es ist immer irgendwie schön, bei anderen zu gucken und, boah, welche Kamera hat jetzt die höchste Auflösung, welche hat den besten Autofokus, welche rauscht am wenigsten und welche hat die schnellste Bildfolge und so weiter, aber jetzt mal unter uns wen juckten das. Die Technik wird nach wie vor überbewertet, auch von mir selber immer wieder und das ist nicht das, was die Fotografie wirklich ausmacht und ich hätte jetzt heute hier wieder einen Kunden für ein Portrait, klar, haben wir mit der X-T5 gemacht, ich habe aber kurz überlegt, Scheiße, ist die Kamera gerade überhaupt hier oder ist die vielleicht gerade noch irgendwie im Rucksack oder zu Hause oder so und dann dachte ich mir ganz ehrlich, oh, wenn ich das Bild mit der X-T2 mache, ist auch drauf geschissen, es ist doch nicht deswegen ein schlechteres Bild, im Gegenteil, mein Kunde wird es nicht mal merken und das Geile bei Fujifilm ist, ich würde selber, wenn ich nicht vorne drauf gucke, nicht mal merken, ob ich mit der X-T5 oder mit der X-T2 fotografiere, weil die Bedienung einfach exakt gleich ist. Also wenn du da oben auf die Kamera drauf guckst, dann hast du exakt die gleichen Bedienelemente an der gleichen Stelle und ja, auch die X-T2 macht großartige Bilder. So, nach wie vor macht sie geile Bilder. Trotzdem klar, bessere Autofokus, besseres Rauschverhalten, bessere Suche etc. Irgendwann macht es schon mal Sinn, dass man upgraded, aber es verbessert im Endeffekt nur die Arbeitsweise und nicht unbedingt das Ergebnis. Ja, manchmal verbessert es auch das Ergebnis, keine Frage, aber jetzt mal ehrlich, ich meine, wie groß hast du deine Bilder überhaupt präsentiert in letzter Zeit? Sind die überhaupt aus einer iPhone-Darstellung rausgekommen oder aus deinem Notebook oder haben die es überhaupt auf Papier geschafft? Muss man sich ja auch fragen. Also insofern, ja, ich nutze nach wie vor sehr, sehr, sehr gerne Fujifilm, ich nutze ausschließlich Fujifilm, habe hier noch meine alten Canon-Kameras rumstehen, aber die sammeln eigentlich nur Staub, weil sich es nicht lohnt, sie zu verkaufen und kann nur jedem empfehlen, wenn ihr mit dem Gedankenspiel zu wechseln, nimmt die Kameras in die Hand. Das ist auch heute keine gesponserte Folge oder sonst, weil ich kriege dafür auch kein Geld. Das ist einfach meine persönliche Meinung und meine persönliche Erfahrung und meine persönliche Begeisterung für das Fujifilm-System, insbesondere, und das habe ich jetzt auch noch gar nicht erwähnt, einfach was Fujifilm mit den Filmsimulationen macht. Das ist einfach unfassbar schön, was man hier in Kombination mit Highlightsettings, Shadowsettings, Color Chrome-Effect etc. an ein Bildlux direkt in der Kamera zaubern kann, ist eine ganz tolle Sache und ja, was soll man sagen? Klar, meine Begeisterung ist natürlich auch ein Stück weit dadurch geprägt, welche Gelegenheiten mir Fujifilm gegeben hat, auch mich als Fotograf zu präsentieren, das ist ganz klar, aber ja, jeder muss seinen System finden und es ist einfach für mich, wenn ich mich so umschau, mehr Kamera als es viele anderen Kameras sind. Also, viele Kameras sind inzwischen mehr Computer, als die Kamera sind und Fujifilm macht einfach mehr Kamera. Rein mal vom Äußeren her, klar habe ich diese ganzen Funktionen wie eine Gesichtserkennung oder Motiverkennung, Augen, Autofokus etc. Das haben wir alles, aber ich muss es nicht benutzen, ich kann die Kamera einfach nur auch wie eine Kamera benutzen, indem ich oben draufschau, ISO, Belichtungszeit, Belichtungskorrektur und Blende einstelle. Und das ist das, was in der Fotografie zählt und von daher ein sehr minimalistisches Design, das dann doch unter der Haube alles kann, was man erwartet. So, eigentlich müsste ich für die Episode von Fujifilm Kohle verlangen, Junge, Junge. Aber das war meine Story, wie ich zu Fujifilm gekommen bin, warum ich Fujifilm so cool finde, da könnte ich sicherlich noch eine gute Zeit länger drüber quatschen, was ich aber auch schon ausführlich getan habe in diversen YouTube-Videos. Wenn euch das Thema interessiert, schaut unbedingt auf meinem YouTube-Channel dabei, da gibt es ganz viele Fujifilm-Content, auch über Objektive habe ich da einiges an Videos, mit vielen Beispielbildern, mit dem Vorteil von Festbrennweiten, wo ja Fujifilm auch extrem stark ist. Die haben ja eine unfassbar gute Auswahl an Objektiven, wo sich manch andere Hersteller echt eine Scheibe abschneiden kann. Nicht nur in der Auswahl, sondern vor allem auch im Preis sind die da echt sehr gut aufgestellt, muss ich sagen. In diesem Sinne, das war das Thema heute. Danke fürs Zuhören. Ich sauf jetzt noch 10 Kaffee und mache mir Gedanken über die nächste Episode, die auf die sich dieses Mal bestimmt nicht so lange warten lässt, wie es jetzt der Fall war. Leute, ich freue mich auf eure Bewertung, wenn ihr es noch nicht getan habt, hinterlasst eine Rezension bei Apple Podcast oder Spotify oder wo auch immer. Und wenn ihr Ideen oder Wünsche habt für neue Episoden, wenn ihr mir mitteilen wollt, was euch in der Fotografie beschäftigt, dann tut das bitte. Lasst mir eine Nachricht zukommen, egal wie per E-Mail, per Kontaktformular oder per Instagram Direct Message. Mir völlig egal, ich freue mich immer von euch zu hören. Wünsche euch jeder Zeit gut Licht und jetzt bin ich raus. Und schon sind wir am Ende einer weiteren Episode von Koffein-Kameras angekommen. Ich hoffe, du kannst inspirierende Ideen und praktische Tipps mitnehmen. Wenn dir dieser Podcast gefallen hat, dann unterstützt mich bitte, indem du ihn abonnierst und auf Apple Podcast oder Spotify eine Bewertung hinterlässt. Deine Unterstützung ist unglaublich wertvoll für mich und hilft mir, noch mehr Inhalte für dich zu produzieren. Besuch doch auch mein YouTube-Kanal und folge mir auf Instagram. Ach ja, wenn du möchtest, abonnier auch mein Newsletter, um keine Updates zu verpassen. Ich freue mich schon drauf, dich beim nächsten Mal wieder zu begrüßen, wenn wir wieder tief in die Kunst der Fotografie eintauchen. Erzähl doch gern auch deinen Freunden von diesem Podcast. Liebe Grüße und bis bald.

Episode 56: Die ausführliche Geschichte hinter meinem Wechsel ins Fujifilm-System.

Takeaway

Es geht bei meinem Wechsel zu Fujifilm nicht um Vollformat oder Datenblätter. Es geht darum, dass eine Kamera sich so anfühlt, dass du sie wieder gern benutzt – und dadurch automatisch bessere Bilder machst.

Ich war lange Zeit überzeugter Canon-Nutzer. Meine erste Vollformatkamera war die legendäre Canon 5D – 13 Megapixel, neun Autofokuspunkte, ein Bolide, der sich wie das Nonplusultra anfühlte. Unzählige Jobs habe ich mit dieser Kamera gemacht, sie steht heute noch bei mir im Studio.

Doch irgendwann wurde der Fortschritt bei Canon… sagen wir: zu inkrementell. Die 5D Mark III brachte keine wirklich bahnbrechenden Neuerungen, und meine Lust, nochmal in das System zu investieren, schwand. Die genauen Unterschiede zwischen klassischer DSLR und spiegellosem System erkläre ich in meinem Artikel Spiegelreflex vs. Systemkamera.

Jedenfalls kam dann sie: die Fujifilm X-Pro1.

Fujifilm Videokurs

Fujifilm Intensivkurs: Hol alles aus deiner Fuji raus!

Du hast die X-T5 oder eine andere Fujifilm Kamera? In meinem Videokurs gehen wir jeden Menüpunkt Schritt für Schritt durch – praxisnah, verständlich und ohne Fachchinesisch.

  • Alle Menüs und Untermenüs verständlich erklärt
  • Empfohlene Einstellungen für Reportage, Porträt & Reisen
  • Konkrete Praxis-Setups statt trockener Theorie
59,00 € – einmal zahlen, unbegrenzt ansehen
Zum Fuji Intensivkurs →

Erste Fujifilm Kamera Erfahrung: Liebe auf den ersten Griff

Ich entdeckte die X-Pro1 online, ging spontan zu Calumet in Stuttgart Mitte – und war sofort hin und weg. Die Haptik, die Einstellräder, das Design – alles fühlte sich „richtig" an. Nicht wie ein Computer mit Objektiv, sondern wie eine echte Kamera. Und dieser Hybrid-Sucher! Eine geniale Mischung aus optischem und elektronischem Sucher, wie gemacht für kreative Fotografie.

Was mir an der Fujifilm sofort gefiel:

Ich nahm die Kamera mit auf eine Reise nach Istanbul – zusammen mit meiner Canon 5D Mark II. Ergebnis? Die Canon blieb im Hotel, die Fuji war im Einsatz.

💡 Aha-Moment

Wenn du auf Reisen zur „kleinen Kamera" greifst und die große im Hotel liegen bleibt, dann ist das kein Zufall – das ist ein Zeichen: Inspiration schlägt Spezifikation.

Dass mich die Entdeckung der X-Pro1 als Speaker auf die Bühne von Fujifilm auf der Photokina bringen würde – das hätte ich mir nie erträumt!

Vortrag über Fujifilm Kameras auf der Photokina – persönliche Fuji Erfahrung

Fotografieren mit Fujifilm: Warum es sich wieder besonders anfühlt

Die X-Pro1 hat mir die Lust an der Fotografie zurückgebracht. Sie ist nicht nur Werkzeug, sondern Begleiterin.

Ich nehme sie sogar mit, wenn ich gar nicht sicher bin, ob ich fotografieren will – wie eine schöne Uhr, die man nicht wegen der Zeit, sondern wegen der Ästhetik trägt.

Für meine Kunden hat das übrigens auch einen Unterschied gemacht: Die Reaktion auf eine kleine, schöne Kamera ist eine völlig andere als auf ein großes DSLR-Monster. Weniger einschüchternd, zugänglicher – und oft beginnt das Gespräch über die Kamera ganz von allein.

Lerne wie du deine Kamera richtig einstellst!

Quick Check

Stell dir drei Fragen – und du weißt, ob ein System zu dir passt:

  • Nimmst du die Kamera auch mit, wenn du nicht sicher bist, ob du fotografierst?
  • Greifst du gern zu den Rädern – oder „menüst" du dich durch?
  • Fühlst du dich danach inspiriert – oder eher technisch erschlagen?

Ist APS-C wirklich schlechter als Vollformat?

Ein Riesenthema. Und ganz ehrlich: Ich habe es getestet. Bilder nebeneinander gelegt, Studiolicht, gleiche Brennweiten, gleiche Einstellungen – und nein, die Unterschiede sind in der Praxis marginal. Klar, theoretisch ist Vollformat überlegen, aber:

  • Sieht man es wirklich?
  • Ist es für meine Kund:innen relevant?
  • Rechtfertigt das den Aufwand und das Gewicht?
💡 Aha-Moment

Der größte Unterschied zwischen APS-C und Vollformat ist oft nicht die Bildqualität – sondern wie oft du die Kamera dabei hast. Und was nicht dabei ist, macht keine Fotos.

Für mich war die Antwort klar: Nein. Und mit den heutigen Fujifilm-Modellen wie der X-T5 spielt das sowieso kaum noch eine Rolle.

👉 Ich biete auch einen Fotokurs für Fujifilm-Nutzer an – perfekt, wenn du ins System einsteigen oder das Maximum herausholen willst.

Meine Fujifilm Kameras – und warum ich sie noch habe

Was ich an Fujifilm liebe, ist die Kontinuität. Auch nach vielen Jahren kann ich zur X-T2 greifen, ohne umzudenken. Die Bedienelemente sind gleich, die Logik ist durchgängig.

Fujifilm Objektive: Klein, scharf, bezahlbar

Ein oft unterschätzter Punkt: Das Fujifilm-Objektiv-Lineup ist hervorragend. Besonders bei Festbrennweiten bietet Fujifilm eine Qualität, die ich bei Canon vermisst habe – zu einem Bruchteil des Preises.

Fuji Lens Lineup – alle XF Objektive

Mehr über meine Lieblingsobjektive: Die besten Fujifilm XF Objektive und die besten Fujifilm Weitwinkel Objektive.

Fujifilm Nachteile

Fazit: Fotografieren mit Herz statt mit Technikvergleich

Ich bin kein Technik-Fetischist. Ich will eine Kamera, die sich gut anfühlt, mich inspiriert und mit der ich einfach fotografiere. Für mich ist das Fujifilm.

Kameras sind Werkzeuge, aber sie sollten sich nicht wie Werkzeuge anfühlen. Und genau deshalb bin ich bei Fujifilm geblieben.

Wenn du gerade selbst überlegst, ob Fujifilm zu dir passt: Hier findest du alle meine Fujifilm-Artikel.

Takeaway

Die beste Kamera ist nicht die mit dem besten Datenblatt – sondern die, die dich dazu bringt, rauszugehen und Bilder zu machen. Wenn sich Fotografie wieder leicht anfühlt, bist du auf dem richtigen System.

FAQ für Fotografen

Sollte ich mein Kamerasystem wechseln?
Nur, wenn du das Gefühl hast, dass dich dein jetziges System einschränkt oder nicht inspiriert. Ein Wechsel kostet Geld – kann aber auch neue kreative Türen öffnen. Wenn du mit deinen Fotos unzufrieden bist, wird dir ein Systemwechsel in der Regel nicht helfen.
Ist Fujifilm eine gute Wahl für Berufsfotograf:innen?
Absolut. Ich arbeite seit Jahren mit Fujifilm-Kameras im professionellen Bereich – sei es bei Events, Portraits oder für Werbekunden.
Was ist das Besondere an den Filmsimulationen?
Sie erzeugen JPEGs mit einem einzigartigen Look – direkt aus der Kamera. Ideal für Workflow-Optimierung und kreative Looks ohne Nachbearbeitung.

Dieser Artikel enthält keine bezahlten Empfehlungen. Alle genannten Produkte basieren auf meiner eigenen, langjährigen Erfahrung als Fujifilm X-Photographer.