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A
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Abblenden
Verringerung der Lichtmenge auf dem Bildsensor durch Verkleinern der Blendenöffnung – verhindert Überbelichtung.
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AE-Lock
Belichtungsspeicherung: friert die Belichtungseinstellung ein, unabhängig davon, wohin die Kamera danach geschwenkt wird.
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AF (Autofokus) Wichtig
Automatische Scharfstellung des Motivs durch die Kamera. Verschiedene Modi: Single AF, kontinuierlicher AF, Tracking.
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AF-Punkt
Markierung im Sucher, auf die der Autofokus das Motiv scharf stellt. Moderne Kameras haben bis zu mehrere hundert Punkte.
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Anamorphotische Linse
Spezielles Objektiv, das Bilder horizontal staucht – erzeugt bei Spielfilmen das charakteristische Cinemascope-Format.
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Anti-Aliasing-Filter
Tiefpassfilter auf dem Sensor, der Moiré-Muster und Artefakte in feinen Strukturen minimiert.
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APS-C
Sensorformat kleiner als Vollformat (ca. 23,5 × 15,6 mm). Verbreitet in Fujifilm X, Canon und Nikon Einsteiger-DSLRs.
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Artefakte
Unerwünschte Bildstörungen durch starke JPEG-Komprimierung oder fehlerhafte digitale Verarbeitung.
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Aufhellblitz
Blitz im Gegenlicht – hellt Schattenbereiche im Vordergrund auf, ohne das Hintergrundlicht zu dominieren.
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Ausschnitt
Der Bildbereich, den das Objektiv auf dem Sensor abbildet – abhängig von Brennweite und Sensorformat.
B
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Bajonettanschluss
Schnellverschluss-Mechanismus zum sicheren Befestigen von Objektiven an der Kamera. Jeder Hersteller hat sein eigenes System.
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Belichtungsdreieck Grundlage
Das Zusammenspiel von ISO, Blende und Verschlusszeit – die drei Grundpfeiler jeder korrekten Belichtung.
Im Grundlagen-Kurs verstehen
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Belichtungskorrektur Wichtig
Manuelle +/−-Anpassung der automatisch berechneten Belichtung. Unverzichtbar bei hellem Schnee oder dunklem Hintergrund.
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Belichtungsreihe
Mehrere Aufnahmen mit variierender Belichtung. Basis für HDR-Bilder oder als Absicherung bei schwierigem Licht.
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Belichtungszeit Grundlage
Dauer, für die der Sensor Licht empfängt (z. B. 1/500 s oder 2 s). Kurz = Bewegung einfrieren; lang = Bewegungsunschärfe.
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Beugungsunschärfe
Verlust der Schärfe durch zu stark geschlossene Blende (z. B. f/22). Auch ein geschlossener Schlauch gibt kein scharfes Bild.
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Bildaufbau
Anordnung der Bildelemente im Rahmen (Komposition). Goldener Schnitt, Drittel-Regel und Linienführung sind typische Werkzeuge.
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Bildrauschen Wichtig
Körnige Störungen im Bild, die besonders bei hohen ISO-Werten oder langen Belichtungszeiten entstehen.
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Bildsensor
Das Herzstück der Digitalkamera: wandelt aufgefangenes Licht in digitale Bilddaten um. Größe = mehr Licht = bessere Qualität.
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Bildstabilisator
IBIS (in-body) oder OIS (im Objektiv): reduziert Verwacklungen, besonders bei langen Belichtungszeiten.
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Blende Grundlage
Öffnung im Objektiv, die die Lichtmenge auf den Sensor reguliert (z. B. f/1.4 bis f/22). Beeinflusst auch die Tiefenschärfe.
Blende im Grundlagen-Kurs
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Blitz
Künstliche Lichtquelle für den Bruchteil einer Sekunde. Intern oder extern (Aufsteckblitz) – für Schwachlicht und Gegenlicht.
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Blitzsynchronisation
Die maximal mögliche Verschlusszeit bei der der Blitz das gesamte Sensorbild beleuchtet (typisch 1/180–1/250 s).
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Bokeh Wichtig
Ästhetische Unschärfe in nicht fokussierten Bildbereichen. Entsteht durch offene Blende; besonders beliebt bei Portraits.
Bokeh & Komposition lernen
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Brennweite Wichtig
Abstand zwischen Objektiv und Sensor (in mm). Kurz = Weitwinkel; lang = Tele. Bestimmt Bildausschnitt und Perspektive.
Objektive im Kurs
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Bridgekamera
Kamera mit fest eingebautem Superzoom-Objektiv zwischen Kompakt- und Systemkamera. Flexibel, aber eingeschränkt bei Licht.
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Bulb-Modus
Verschluss bleibt offen, solange der Auslöser gedrückt wird. Ideal für Lichtmalerei, Sternenfotografie und Langzeitbelichtungen.
Blende, ISO, Verschlusszeit – endlich wirklich verstehen
Im Grundlagen-Kurs erkläre ich dir das Belichtungsdreieck Schritt für Schritt, direkt an der Kamera – mit sofortigem Aha-Effekt.
Zum Kurs →
C
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Chromatische Aberration
Farbsäume an Kontrasten, verursacht durch Lichtbrechungsfehler im Objektiv. In der Nachbearbeitung gut korrigierbar.
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Color Grading
Kreative Farbanpassung in der Nachbearbeitung – gibt dem Bild eine bestimmte Stimmung oder einen filmischen Look.
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Compositing
Kombination mehrerer Fotos oder Bildelemente zu einem neuen Bild (z. B. Hintergrund tauschen, Doppelbelichtung).
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Crop-Faktor
Verhältnis eines APS-C-Sensors zum Vollformat (z. B. 1,5x bei Fujifilm). Eine 50-mm-Linse wirkt wie 75 mm.
D
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Diffusor
Weiches Aufsatz-Material vor dem Blitz oder Licht – macht hartes Licht weich und vermindert Schatten.
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DPI
Dots per Inch: Druckauflösung. Für Webfotos reichen 72–96 dpi; Druck braucht 200–300 dpi.
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Drittel-Regel Wichtig
Kompositions-Grundregel: Bild gedanklich in ein 3×3-Raster teilen. Motiv an Schnittpunkten platzieren – harmonischer als mittig.
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Dynamikumfang
Spanne zwischen hellsten und dunkelsten Details, die ein Sensor gleichzeitig erfassen kann. Mehr = besser bei Gegenlicht.
E
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Einzelbildaufnahme
Kamera löst ein einziges Bild aus – Gegenteil zur Serienaufnahme. Standard für alle Genres außer Sport und Wildlife.
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EVF (Elektronischer Sucher)
Electronic Viewfinder: zeigt das Bild digital in Echtzeit statt optisch. Vorteil: sieht schon die fertige Belichtung, Histogramm und Peaking.
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EXIF-Daten
Metadaten im Bild: Kameramodell, Brennweite, Blende, Zeit, ISO, GPS. Unsichtbar im Bild, aber lesbar in Lightroom etc.
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Exposition
Synonym für Belichtung – die Gesamtmenge an Licht, die auf den Sensor trifft.
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EV (Exposure Value)
Belichtungswert: eine Einheit, die ISO, Blende und Zeit zu einem Wert kombiniert. EV 0 = Normallicht; höher = heller.
F
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Farbtemperatur Wichtig
Gemessen in Kelvin: niedrig (2700 K) = warm/orange; hoch (7000 K) = kühl/bläulich. Tageslicht liegt bei ca. 5500 K.
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Festbrennweite Wichtig
Objektiv mit fixer Brennweite – kein Zoom. Schärfer, lichtstärker und meist günstiger als Zooms. Ideal für Portrait und Alltag.
Objektiv-Wahl im Kurs
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Filmsimulation
Fujifilm-exklusiv: vorprogrammierte Bildstile, die analoge Filmeigenschaften (Provia, Velvia, Classic Chrome …) imitieren.
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Fisheye-Objektiv
Extrem-Weitwinkel mit ~180° Bildwinkel und starker tonnenförmiger Verzeichnung. Nischenprodukt für kreative Effekte.
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Flare
Streulicht, das direkt ins Objektiv fällt und Geisterbilder oder Helligkeit im Bild erzeugt. Kann kreativ eingesetzt werden.
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Fokus Grundlage
Der scharf abgebildete Bereich im Bild. Entscheidet, was der Betrachter zuerst sieht.
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Fokussierung
Prozess der Scharfstellung – manuell (MF) oder automatisch (AF). Präzision ist entscheidend für Portraits und Makros.
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Framing
Nutzt Bildelemente (Tore, Äste, Fenster) als Rahmen um das Hauptmotiv – führt den Blick und gibt Tiefe.
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Frontfokus
Autofokus-Fehler: Kamera stellt vor dem Motiv scharf. Lässt sich an DSLR-Kameras per AF-Feinabstimmung korrigieren.
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Fujifilm X-System
Spiegellose Systemkamera-Plattform mit APS-C-Sensor und X-Mount. Bekannt für Bildqualität, Filmsimulationen und Haptik.
G
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Gegenlicht
Licht kommt von hinter dem Motiv – erzeugt Silhouetten, Stimmung oder Rim-Light. Herausfordernd für Belichtung.
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Gegenlichtblende
Tubus vor dem Objektiv, der Streulicht und Flare minimiert. Gehört zu jedem Objektiv-Kit dazu.
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Gestaltung
Bewusste Anordnung von Farben, Formen und Linien im Bild. Macht den Unterschied zwischen Schnappschuss und Foto.
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Goldener Schnitt Wichtig
Kompositionsregel: teilt das Bild im Verhältnis 1:1,618. Erzeugt harmonische, natürlich wirkende Bilder.
H
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HDR
High Dynamic Range: mehrere Belichtungen werden zu einem Bild zusammengeführt. Rettet Details in Lichtern und Schatten.
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High-Key
Bildstil mit überwiegend hellen Tönen, wenig Kontrast und freundlicher Stimmung. Typisch für Beautyfotografie.
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Histogramm Wichtig
Diagramm der Helligkeitsverteilung von Schwarz (links) bis Weiß (rechts). Zuverlässiger als das Display bei der Belichtungskontrolle.
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Hyperfokaldistanz
Entfernung, ab der alles bis unendlich scharf ist. Wichtig für Landschaftsfotografie mit maximaler Schärfentiefe.
I
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ISO Grundlage
Lichtempfindlichkeit des Sensors. Niedrig (100) = wenig Rauschen, helles Licht nötig. Hoch (3200+) = Dunkelheit, aber Rauschen.
ISO im Grundlagen-Kurs
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IBIS
In-Body Image Stabilization: Bildstabilisator direkt im Kameragehäuse – funktioniert mit jedem Objektiv.
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Imagefotografie
Fotografische Kommunikation der Identität eines Unternehmens oder einer Person – Atmosphäre statt Produkt.
J
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JPG / JPEG
Komprimiertes Bildformat – universal, geringe Dateigröße, aber Qualitätsverlust. Für Web und Social Media ideal.
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JPG-Rezept (Fujifilm)
Benutzerdefinierter Kamerastil: Filmsimulation + Weißabgleich + Körnung + Tonwerte. Erzeugt fertige JPGs direkt aus der Kamera.
K
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Kalibrierung
Abgleich von Monitor oder Drucker auf standardisierte Farbdarstellung. Unerlässlich für konsistente Druckergebnisse.
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Kamera
Gerät zur Aufnahme von Fotos oder Videos. Von Kompakt über Systemkamera bis Großformat.
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Kompaktkamera
Kleine, leichte Kamera mit festem Objektiv. Eingeschränkt manuell, aber ideal für den Alltag.
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Komprimierung
Reduzierung der Dateigröße durch Entfernen von Bilddaten (verlustbehaftet: JPEG) oder verlustfrei (ZIP, PNG).
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Kontrast
Unterschied zwischen hellen und dunklen Bildteilen. Hoher Kontrast = dramatisch; niedriger Kontrast = sanft, flach.
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Komposition Wichtig
Anordnung aller Bildelemente im Rahmen. Entscheidet über Wirkung, Spannung und Blickführung.
Komposition im Kurs vertiefen
Komposition und Bildgestaltung vertiefen
Goldener Schnitt, Linienführung, Licht und Framing – im Kurs "Fotografisches Sehen" lernst du, wie starke Bilder entstehen.
Kurs ansehen →
L
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Langzeitbelichtung
Belichtungszeiten von einer Sekunde bis zu Stunden. Für Lichtstreifen, Sterne, glatte Wasserflächen und Lichtmalerei.
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Lichtempfindlichkeit
Reaktionsvermögen des Sensors auf Licht – gesteuert über ISO. Höher = sensitiver, aber mehr Rauschen.
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Live-View
Echtzeit-Bildvorschau auf dem Display statt durch den Sucher. Praktisch für Stativaufnahmen und Makrofotografie.
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Low-Key
Gegenteil von High-Key: dominiert von dunklen Tönen, hoher Kontrast. Dramatisch, mysteriös – typisch in der Portraitfotografie.
M
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Makrofotografie
Nahaufnahmen von kleinen Motiven im Maßstab 1:1 oder größer. Insekten, Tropfen, Texturen – eine eigene Fotowelt.
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Megapixel
Eine Million Bildpunkte. Mehr Megapixel = größere Drucke, aber nicht automatisch bessere Fotos.
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Mehrfachbelichtung
Zwei oder mehr Aufnahmen werden in der Kamera (oder Software) zu einem Bild überlagert – erzeugt surreale, kreative Effekte.
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Mehrfeldmessung
Belichtungsmessung über das gesamte Bild verteilt. Standard-Modus für die meisten Situationen.
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Mirrorless Wichtig
Spiegellose Systemkamera. Kein Klappspiegel → kompakter, leiser, schneller Autofokus. Heute der Industriestandard.
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MF (Manueller Fokus)
Manuelles Scharfstellen per Ring oder Joystick. Präziser als AF, aber langsamer – ideal für Makro und Stativarbeit.
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Moiré
Wellenmuster-Artefakt bei feinen Strukturen (Stoffe, Gitter). Entsteht wenn das Motiv die Sensorauflösung überfordert.
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Motivprogramme
Vordefinierte Kameramodi (Sport, Portrait, Landschaft …) – Kamera wählt alle Einstellungen automatisch. Für Einsteiger, aber einschränkend.
N
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Nachbearbeitung Wichtig
Bildbearbeitung nach der Aufnahme (Lightroom, Capture One, Photoshop). Bei RAW-Dateien unverzichtbar; bei JPG stark eingeschränkt.
Capture One Tipps & Workflow
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Nahgrenze
Minimale Entfernung zwischen Objektiv und Motiv, bei der noch scharf gestellt werden kann.
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ND-Filter
Neutral Density Filter: graut das Bild ab – ermöglicht lange Belichtungen oder offene Blende bei hellem Tageslicht.
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Nachtfotografie
Fotografieren bei wenig oder keinem Tageslicht. Erfordert hohes ISO, Stativ oder schnelle Optik.
O
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Objektiv Wichtig
Optisches System aus Linsen, das das Licht auf den Sensor bündelt. Tauschbar bei Systemkameras.
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OIS
Optical Image Stabilization: Bildstabilisator im Objektiv. Ergänzt oder ersetzt IBIS.
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Overexposure
Überbelichtung: Bild zu hell, Details in den Lichtern ausgebrannt. Durch kürzere Zeit, kleinere Blende oder niedrigeres ISO beheben.
P
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Panning
Kameraschwenk mit dem bewegten Motiv: Motiv scharf, Hintergrund verschwommen. Vermittelt Geschwindigkeit.
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Panorama
Mehrere überlappende Aufnahmen, die zu einem breiten Panoramabild zusammengesetzt werden.
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Portraitfotografie
Fotografische Darstellung von Personen. Fokus auf Gesicht und Ausdruck – oft mit offener Blende für Bokeh-Hintergrund.
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Polarisationsfilter
Reduziert Reflexionen auf Wasser und Glas, sättigt Farben und vertieft den Himmel. Nicht in der Nachbearbeitung nachahmbar.
R
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RAW Grundlage
Unkomprimiertes Kamera-Rohdatenformat. Volle Kontrolle in der Nachbearbeitung; größere Dateien als JPG.
RAW-Workflow mit Capture One
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Rauschen
Körnige Bildfehler bei hohem ISO oder Unterbelichtung. Kann in der Nachbearbeitung reduziert, aber nie ganz eliminiert werden.
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Reflexion
Spiegelung von Licht oder Motiven auf Oberflächen (Wasser, Glas). Kreativ eingesetzt ein starkes Gestaltungsmittel.
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Retouche
Nachträgliche Bildbearbeitung – von kleinen Korrekturen bis zu umfangreichen Compositing-Arbeiten.
S
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Schärfentiefe Grundlage
Tiefe des scharfen Bereichs im Bild. Offene Blende (f/1.4) = geringe Schärfentiefe; kleine Blende (f/11) = viel Schärfe.
Schärfe als Gestaltungsmittel
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Schwarzweißfotografie
Fotografie ohne Farbe – Kontrast, Textur und Licht rücken in den Vordergrund. Zeitlos und ausdrucksstark.
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Selbstauslöser
Verzögerter Auslöser (2–10 s) nach dem Drücken des Knopfes. Verhindert Verwacklung bei Stativaufnahmen.
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Sensor
Elektronisches Bauteil, das Licht in digitale Bilddaten umwandelt. Größe und Qualität bestimmen Rauschen und Dynamikumfang.
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Serienaufnahme
Mehrere Bilder in schneller Folge – ideal für Sport, Wildlife und alle unvorhersehbaren Momente.
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Sensorformat
Größe des Bildsensors: Vollformat (35 mm) > APS-C > Micro Four Thirds > 1 Zoll > Smartphone.
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Spiegellose Kamera
Kein optischer Spiegel, dafür elektronischer Sucher. Kompakter als DSLR, schneller Autofokus – heute Industriestandard.
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Spotmessung
Belichtungsmessung auf einen kleinen Punkt (1–3 % des Bildes). Präzise bei schwierigen Lichtverhältnissen.
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Stativ
Standfestes Kamerahalter für ruhige Aufnahmen bei langen Belichtungszeiten oder schwierigem Terrain.
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Street Photography
Dokumentarische Fotografie im öffentlichen Raum – spontan, authentisch, ohne Inszenierung.
Schärfentiefe bewusst einsetzen – in der Praxis üben
In den Fotokursen in Stuttgart trainierst du genau das: Schärfe als Gestaltungsmittel, mit Feedback direkt beim Fotografieren.
Kurse in Stuttgart →
T
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Tele-Objektiv
Brennweiten ab ca. 70 mm: vergrößert entfernte Motive, komprimiert die Tiefe im Bild.
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Telekonverter
Optisches Zubehör zwischen Kamera und Objektiv, das die Brennweite verlängert (1,4x oder 2x) – auf Kosten von Licht.
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Tiefenschärfe Wichtig
Synonym für Schärfentiefe. Tief = viel scharf (Landschaft); flach = wenig scharf (Portraitbokeh).
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Timelapse
Zeitraffervideo aus vielen Einzelfotos, aufgenommen in gleichmäßigen Abständen. Zeigt langsame Vorgänge in Sekunden.
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TTL-Messung
Through the Lens: Belichtungs- oder Blitzmessung direkt durch das Objektiv. Präzise, da sie den tatsächlichen Bildausschnitt misst.
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Tonwertkurve
Werkzeug in der Bildbearbeitung zur Anpassung von Helligkeit und Kontrast über alle Tonbereiche gleichzeitig.
U
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Überbelichtung Wichtig
Bild zu hell, Details in den Lichtern unwiederbringlich ausgebrannt. Vermeiden durch kürzere Verschlusszeit, kleinere Blende oder niedrigeres ISO.
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Unterbelichtung Wichtig
Bild zu dunkel, Details in den Schatten verloren. Bei RAW in gewissem Rahmen in der Nachbearbeitung korrigierbar.
V
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Verzeichnung
Optische Verzerrung: Tonnenverzeichnung (Ränder nach außen) oder Kissenverzeichnung (nach innen). Meist softwareseitig korrigierbar.
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Verschlusszeit Grundlage
Dauer, für die der Verschluss geöffnet ist. 1/4000 s = einfrieren; 1 s = Bewegungsunschärfe. Teil des Belichtungsdreiecks.
Verschlusszeit im Grundlagen-Kurs
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Vignettierung
Abdunklung der Bildecken. Kann ein optischer Fehler sein oder kreativ als Stilmittel eingesetzt werden, um den Blick ins Bild zu führen.
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Vollformat
35-mm-Sensor: größter Consumer-Standard. Mehr Licht, weniger Rauschen, flachere Schärfentiefe – aber teuer und schwer.
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Vordergrundunschärfe
Bewusstes Einbeziehen von unscharfen Elementen im Vordergrund für mehr Tiefe und Rahmung im Bild.
W
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Weißabgleich Wichtig
Farbkorrektur, damit Weiß im Bild auch wirklich weiß aussieht – angepasst an die Lichtquelle (Sonne, Kunstlicht, Bewölkung).
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Weitwinkelverzerrung
Perspektivische Verzerrung bei Weitwinkelobjektiven: Objekte nahe der Kamera wirken überproportional groß – kreativ oder störend, je nach Einsatz.
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Weitwinkel-Objektiv
Brennweiten unter ca. 35 mm: großes Blickfeld, betont Weite und Räumlichkeit. Ideal für Landschaft, Architektur, Interiors.
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Wildlife-Fotografie
Naturfotografie wild lebender Tiere. Erfordert Teleoptik, schnelle Serienaufnahme und viel Geduld.
X
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X-Mount
Fujifilms Bajonett-System für spiegellose APS-C-Kameras. Kurzer Auflagemaß ermöglicht kompaktes Kameradesign und viele Adaptermöglichkeiten.
Fujifilm Artikel & Tipps
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X-Trans Sensor
Fujifilm-eigene Sensorarchitektur mit zufälligem Farbfilter-Muster statt Bayer-Matrix. Reduziert Moiré ohne Anti-Aliasing-Filter – starke Detailwiedergabe.
Alle Fujifilm-Artikel
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Zeitraffer
Videotechnik: viele Einzelfotos in gleichmäßigen Abständen ergeben ein Video, das Zeit "raffen" lässt – Sonnenuntergang in 10 Sekunden.
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Zoom-Objektiv
Objektiv mit variabler Brennweite (z. B. 18–55 mm). Flexibel im Alltag, aber oft weniger lichtstark und scharf als Festbrennweiten.
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Zweipunktmessung
Belichtungsmessung auf zwei definierte Punkte im Bild (hell + dunkel) – ermittelt daraus einen Mittelwert für die korrekte Belichtung.