Fotografie Glossar · 128 Begriffe

128 Fotografie-Begriffe
einfach erklärt.

Von ISO, Blende und Verschlusszeit bis zu RAW, Bokeh und Schärfentiefe – alle wichtigen Begriffe verständlich erklärt. Ohne Fachchinesisch, mit direktem Praxis-Bezug.

Das Fundament der Fotografie

Das Belichtungsdreieck – 3 Begriffe, die alles steuern.

Wer ISO, Blende und Verschlusszeit wirklich versteht, verlässt den Automatik-Modus für immer. Diese drei steuern gemeinsam die Belichtung – jeder einzeln mit einem eigenen kreativen Effekt.

💡
ISO
Lichtempfindlichkeit
Hoch = mehr Rauschen
🔵
Blende
Licht + Schärfentiefe
Offen = Bokeh
⚡
Verschlusszeit
Bewegung einfrieren
Lang = Wischeffekt
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  • Abblenden
    Verringerung der Lichtmenge auf dem Bildsensor durch Verkleinern der Blendenöffnung – verhindert Überbelichtung.
  • AE-Lock
    Belichtungsspeicherung: friert die Belichtungseinstellung ein, unabhängig davon, wohin die Kamera danach geschwenkt wird.
  • AF (Autofokus) Wichtig
    Automatische Scharfstellung des Motivs durch die Kamera. Verschiedene Modi: Single AF, kontinuierlicher AF, Tracking.
  • AF-Punkt
    Markierung im Sucher, auf die der Autofokus das Motiv scharf stellt. Moderne Kameras haben bis zu mehrere hundert Punkte.
  • Anamorphotische Linse
    Spezielles Objektiv, das Bilder horizontal staucht – erzeugt bei Spielfilmen das charakteristische Cinemascope-Format.
  • Anti-Aliasing-Filter
    Tiefpassfilter auf dem Sensor, der Moiré-Muster und Artefakte in feinen Strukturen minimiert.
  • APS-C
    Sensorformat kleiner als Vollformat (ca. 23,5 × 15,6 mm). Verbreitet in Fujifilm X, Canon und Nikon Einsteiger-DSLRs.
  • Artefakte
    Unerwünschte Bildstörungen durch starke JPEG-Komprimierung oder fehlerhafte digitale Verarbeitung.
  • Aufhellblitz
    Blitz im Gegenlicht – hellt Schattenbereiche im Vordergrund auf, ohne das Hintergrundlicht zu dominieren.
  • Ausschnitt
    Der Bildbereich, den das Objektiv auf dem Sensor abbildet – abhängig von Brennweite und Sensorformat.
  • Bajonettanschluss
    Schnellverschluss-Mechanismus zum sicheren Befestigen von Objektiven an der Kamera. Jeder Hersteller hat sein eigenes System.
  • Belichtungsdreieck Grundlage
    Das Zusammenspiel von ISO, Blende und Verschlusszeit – die drei Grundpfeiler jeder korrekten Belichtung.
    Im Grundlagen-Kurs verstehen
  • Belichtungskorrektur Wichtig
    Manuelle +/−-Anpassung der automatisch berechneten Belichtung. Unverzichtbar bei hellem Schnee oder dunklem Hintergrund.
  • Belichtungsreihe
    Mehrere Aufnahmen mit variierender Belichtung. Basis für HDR-Bilder oder als Absicherung bei schwierigem Licht.
  • Belichtungszeit Grundlage
    Dauer, für die der Sensor Licht empfängt (z. B. 1/500 s oder 2 s). Kurz = Bewegung einfrieren; lang = Bewegungsunschärfe.
  • Beugungsunschärfe
    Verlust der Schärfe durch zu stark geschlossene Blende (z. B. f/22). Auch ein geschlossener Schlauch gibt kein scharfes Bild.
  • Bildaufbau
    Anordnung der Bildelemente im Rahmen (Komposition). Goldener Schnitt, Drittel-Regel und Linienführung sind typische Werkzeuge.
  • Bildrauschen Wichtig
    Körnige Störungen im Bild, die besonders bei hohen ISO-Werten oder langen Belichtungszeiten entstehen.
  • Bildsensor
    Das Herzstück der Digitalkamera: wandelt aufgefangenes Licht in digitale Bilddaten um. Größe = mehr Licht = bessere Qualität.
  • Bildstabilisator
    IBIS (in-body) oder OIS (im Objektiv): reduziert Verwacklungen, besonders bei langen Belichtungszeiten.
  • Blende Grundlage
    Öffnung im Objektiv, die die Lichtmenge auf den Sensor reguliert (z. B. f/1.4 bis f/22). Beeinflusst auch die Tiefenschärfe.
    Blende im Grundlagen-Kurs
  • Blitz
    Künstliche Lichtquelle für den Bruchteil einer Sekunde. Intern oder extern (Aufsteckblitz) – für Schwachlicht und Gegenlicht.
  • Blitzsynchronisation
    Die maximal mögliche Verschlusszeit bei der der Blitz das gesamte Sensorbild beleuchtet (typisch 1/180–1/250 s).
  • Bokeh Wichtig
    Ästhetische Unschärfe in nicht fokussierten Bildbereichen. Entsteht durch offene Blende; besonders beliebt bei Portraits.
    Bokeh & Komposition lernen
  • Brennweite Wichtig
    Abstand zwischen Objektiv und Sensor (in mm). Kurz = Weitwinkel; lang = Tele. Bestimmt Bildausschnitt und Perspektive.
    Objektive im Kurs
  • Bridgekamera
    Kamera mit fest eingebautem Superzoom-Objektiv zwischen Kompakt- und Systemkamera. Flexibel, aber eingeschränkt bei Licht.
  • Bulb-Modus
    Verschluss bleibt offen, solange der Auslöser gedrückt wird. Ideal für Lichtmalerei, Sternenfotografie und Langzeitbelichtungen.
Blende, ISO, Verschlusszeit – endlich wirklich verstehen Im Grundlagen-Kurs erkläre ich dir das Belichtungsdreieck Schritt für Schritt, direkt an der Kamera – mit sofortigem Aha-Effekt.
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  • Chromatische Aberration
    Farbsäume an Kontrasten, verursacht durch Lichtbrechungsfehler im Objektiv. In der Nachbearbeitung gut korrigierbar.
  • Color Grading
    Kreative Farbanpassung in der Nachbearbeitung – gibt dem Bild eine bestimmte Stimmung oder einen filmischen Look.
  • Compositing
    Kombination mehrerer Fotos oder Bildelemente zu einem neuen Bild (z. B. Hintergrund tauschen, Doppelbelichtung).
  • Crop-Faktor
    Verhältnis eines APS-C-Sensors zum Vollformat (z. B. 1,5x bei Fujifilm). Eine 50-mm-Linse wirkt wie 75 mm.
  • Diffusor
    Weiches Aufsatz-Material vor dem Blitz oder Licht – macht hartes Licht weich und vermindert Schatten.
  • DPI
    Dots per Inch: Druckauflösung. Für Webfotos reichen 72–96 dpi; Druck braucht 200–300 dpi.
  • Drittel-Regel Wichtig
    Kompositions-Grundregel: Bild gedanklich in ein 3×3-Raster teilen. Motiv an Schnittpunkten platzieren – harmonischer als mittig.
  • Dynamikumfang
    Spanne zwischen hellsten und dunkelsten Details, die ein Sensor gleichzeitig erfassen kann. Mehr = besser bei Gegenlicht.
  • Einzelbildaufnahme
    Kamera löst ein einziges Bild aus – Gegenteil zur Serienaufnahme. Standard für alle Genres außer Sport und Wildlife.
  • EVF (Elektronischer Sucher)
    Electronic Viewfinder: zeigt das Bild digital in Echtzeit statt optisch. Vorteil: sieht schon die fertige Belichtung, Histogramm und Peaking.
  • EXIF-Daten
    Metadaten im Bild: Kameramodell, Brennweite, Blende, Zeit, ISO, GPS. Unsichtbar im Bild, aber lesbar in Lightroom etc.
  • Exposition
    Synonym für Belichtung – die Gesamtmenge an Licht, die auf den Sensor trifft.
  • EV (Exposure Value)
    Belichtungswert: eine Einheit, die ISO, Blende und Zeit zu einem Wert kombiniert. EV 0 = Normallicht; höher = heller.
  • Farbtemperatur Wichtig
    Gemessen in Kelvin: niedrig (2700 K) = warm/orange; hoch (7000 K) = kühl/bläulich. Tageslicht liegt bei ca. 5500 K.
  • Festbrennweite Wichtig
    Objektiv mit fixer Brennweite – kein Zoom. Schärfer, lichtstärker und meist günstiger als Zooms. Ideal für Portrait und Alltag.
    Objektiv-Wahl im Kurs
  • Filmsimulation
    Fujifilm-exklusiv: vorprogrammierte Bildstile, die analoge Filmeigenschaften (Provia, Velvia, Classic Chrome …) imitieren.
  • Fisheye-Objektiv
    Extrem-Weitwinkel mit ~180° Bildwinkel und starker tonnenförmiger Verzeichnung. Nischenprodukt für kreative Effekte.
  • Flare
    Streulicht, das direkt ins Objektiv fällt und Geisterbilder oder Helligkeit im Bild erzeugt. Kann kreativ eingesetzt werden.
  • Fokus Grundlage
    Der scharf abgebildete Bereich im Bild. Entscheidet, was der Betrachter zuerst sieht.
  • Fokussierung
    Prozess der Scharfstellung – manuell (MF) oder automatisch (AF). Präzision ist entscheidend für Portraits und Makros.
  • Framing
    Nutzt Bildelemente (Tore, Äste, Fenster) als Rahmen um das Hauptmotiv – führt den Blick und gibt Tiefe.
  • Frontfokus
    Autofokus-Fehler: Kamera stellt vor dem Motiv scharf. Lässt sich an DSLR-Kameras per AF-Feinabstimmung korrigieren.
  • Fujifilm X-System
    Spiegellose Systemkamera-Plattform mit APS-C-Sensor und X-Mount. Bekannt für Bildqualität, Filmsimulationen und Haptik.
  • Gegenlicht
    Licht kommt von hinter dem Motiv – erzeugt Silhouetten, Stimmung oder Rim-Light. Herausfordernd für Belichtung.
  • Gegenlichtblende
    Tubus vor dem Objektiv, der Streulicht und Flare minimiert. Gehört zu jedem Objektiv-Kit dazu.
  • Gestaltung
    Bewusste Anordnung von Farben, Formen und Linien im Bild. Macht den Unterschied zwischen Schnappschuss und Foto.
  • Goldener Schnitt Wichtig
    Kompositionsregel: teilt das Bild im Verhältnis 1:1,618. Erzeugt harmonische, natürlich wirkende Bilder.
  • HDR
    High Dynamic Range: mehrere Belichtungen werden zu einem Bild zusammengeführt. Rettet Details in Lichtern und Schatten.
  • High-Key
    Bildstil mit überwiegend hellen Tönen, wenig Kontrast und freundlicher Stimmung. Typisch für Beautyfotografie.
  • Histogramm Wichtig
    Diagramm der Helligkeitsverteilung von Schwarz (links) bis Weiß (rechts). Zuverlässiger als das Display bei der Belichtungskontrolle.
  • Hyperfokaldistanz
    Entfernung, ab der alles bis unendlich scharf ist. Wichtig für Landschaftsfotografie mit maximaler Schärfentiefe.
  • ISO Grundlage
    Lichtempfindlichkeit des Sensors. Niedrig (100) = wenig Rauschen, helles Licht nötig. Hoch (3200+) = Dunkelheit, aber Rauschen.
    ISO im Grundlagen-Kurs
  • IBIS
    In-Body Image Stabilization: Bildstabilisator direkt im Kameragehäuse – funktioniert mit jedem Objektiv.
  • Imagefotografie
    Fotografische Kommunikation der Identität eines Unternehmens oder einer Person – Atmosphäre statt Produkt.
  • JPG / JPEG
    Komprimiertes Bildformat – universal, geringe Dateigröße, aber Qualitätsverlust. Für Web und Social Media ideal.
  • JPG-Rezept (Fujifilm)
    Benutzerdefinierter Kamerastil: Filmsimulation + Weißabgleich + Körnung + Tonwerte. Erzeugt fertige JPGs direkt aus der Kamera.
  • Kalibrierung
    Abgleich von Monitor oder Drucker auf standardisierte Farbdarstellung. Unerlässlich für konsistente Druckergebnisse.
  • Kamera
    Gerät zur Aufnahme von Fotos oder Videos. Von Kompakt über Systemkamera bis Großformat.
  • Kompaktkamera
    Kleine, leichte Kamera mit festem Objektiv. Eingeschränkt manuell, aber ideal für den Alltag.
  • Komprimierung
    Reduzierung der Dateigröße durch Entfernen von Bilddaten (verlustbehaftet: JPEG) oder verlustfrei (ZIP, PNG).
  • Kontrast
    Unterschied zwischen hellen und dunklen Bildteilen. Hoher Kontrast = dramatisch; niedriger Kontrast = sanft, flach.
  • Komposition Wichtig
    Anordnung aller Bildelemente im Rahmen. Entscheidet über Wirkung, Spannung und Blickführung.
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  • Langzeitbelichtung
    Belichtungszeiten von einer Sekunde bis zu Stunden. Für Lichtstreifen, Sterne, glatte Wasserflächen und Lichtmalerei.
  • Lichtempfindlichkeit
    Reaktionsvermögen des Sensors auf Licht – gesteuert über ISO. Höher = sensitiver, aber mehr Rauschen.
  • Live-View
    Echtzeit-Bildvorschau auf dem Display statt durch den Sucher. Praktisch für Stativaufnahmen und Makrofotografie.
  • Low-Key
    Gegenteil von High-Key: dominiert von dunklen Tönen, hoher Kontrast. Dramatisch, mysteriös – typisch in der Portraitfotografie.
  • Makrofotografie
    Nahaufnahmen von kleinen Motiven im Maßstab 1:1 oder größer. Insekten, Tropfen, Texturen – eine eigene Fotowelt.
  • Megapixel
    Eine Million Bildpunkte. Mehr Megapixel = größere Drucke, aber nicht automatisch bessere Fotos.
  • Mehrfachbelichtung
    Zwei oder mehr Aufnahmen werden in der Kamera (oder Software) zu einem Bild überlagert – erzeugt surreale, kreative Effekte.
  • Mehrfeldmessung
    Belichtungsmessung über das gesamte Bild verteilt. Standard-Modus für die meisten Situationen.
  • Mirrorless Wichtig
    Spiegellose Systemkamera. Kein Klappspiegel → kompakter, leiser, schneller Autofokus. Heute der Industriestandard.
  • MF (Manueller Fokus)
    Manuelles Scharfstellen per Ring oder Joystick. Präziser als AF, aber langsamer – ideal für Makro und Stativarbeit.
  • Moiré
    Wellenmuster-Artefakt bei feinen Strukturen (Stoffe, Gitter). Entsteht wenn das Motiv die Sensorauflösung überfordert.
  • Motivprogramme
    Vordefinierte Kameramodi (Sport, Portrait, Landschaft …) – Kamera wählt alle Einstellungen automatisch. Für Einsteiger, aber einschränkend.
  • Nachbearbeitung Wichtig
    Bildbearbeitung nach der Aufnahme (Lightroom, Capture One, Photoshop). Bei RAW-Dateien unverzichtbar; bei JPG stark eingeschränkt.
    Capture One Tipps & Workflow
  • Nahgrenze
    Minimale Entfernung zwischen Objektiv und Motiv, bei der noch scharf gestellt werden kann.
  • ND-Filter
    Neutral Density Filter: graut das Bild ab – ermöglicht lange Belichtungen oder offene Blende bei hellem Tageslicht.
  • Nachtfotografie
    Fotografieren bei wenig oder keinem Tageslicht. Erfordert hohes ISO, Stativ oder schnelle Optik.
  • Objektiv Wichtig
    Optisches System aus Linsen, das das Licht auf den Sensor bündelt. Tauschbar bei Systemkameras.
  • OIS
    Optical Image Stabilization: Bildstabilisator im Objektiv. Ergänzt oder ersetzt IBIS.
  • Overexposure
    Überbelichtung: Bild zu hell, Details in den Lichtern ausgebrannt. Durch kürzere Zeit, kleinere Blende oder niedrigeres ISO beheben.
  • Panning
    Kameraschwenk mit dem bewegten Motiv: Motiv scharf, Hintergrund verschwommen. Vermittelt Geschwindigkeit.
  • Panorama
    Mehrere überlappende Aufnahmen, die zu einem breiten Panoramabild zusammengesetzt werden.
  • Portraitfotografie
    Fotografische Darstellung von Personen. Fokus auf Gesicht und Ausdruck – oft mit offener Blende für Bokeh-Hintergrund.
  • Polarisationsfilter
    Reduziert Reflexionen auf Wasser und Glas, sättigt Farben und vertieft den Himmel. Nicht in der Nachbearbeitung nachahmbar.
  • RAW Grundlage
    Unkomprimiertes Kamera-Rohdatenformat. Volle Kontrolle in der Nachbearbeitung; größere Dateien als JPG.
    RAW-Workflow mit Capture One
  • Rauschen
    Körnige Bildfehler bei hohem ISO oder Unterbelichtung. Kann in der Nachbearbeitung reduziert, aber nie ganz eliminiert werden.
  • Reflexion
    Spiegelung von Licht oder Motiven auf Oberflächen (Wasser, Glas). Kreativ eingesetzt ein starkes Gestaltungsmittel.
  • Retouche
    Nachträgliche Bildbearbeitung – von kleinen Korrekturen bis zu umfangreichen Compositing-Arbeiten.
  • Schärfentiefe Grundlage
    Tiefe des scharfen Bereichs im Bild. Offene Blende (f/1.4) = geringe Schärfentiefe; kleine Blende (f/11) = viel Schärfe.
    Schärfe als Gestaltungsmittel
  • Schwarzweißfotografie
    Fotografie ohne Farbe – Kontrast, Textur und Licht rücken in den Vordergrund. Zeitlos und ausdrucksstark.
  • Selbstauslöser
    Verzögerter Auslöser (2–10 s) nach dem Drücken des Knopfes. Verhindert Verwacklung bei Stativaufnahmen.
  • Sensor
    Elektronisches Bauteil, das Licht in digitale Bilddaten umwandelt. Größe und Qualität bestimmen Rauschen und Dynamikumfang.
  • Serienaufnahme
    Mehrere Bilder in schneller Folge – ideal für Sport, Wildlife und alle unvorhersehbaren Momente.
  • Sensorformat
    Größe des Bildsensors: Vollformat (35 mm) > APS-C > Micro Four Thirds > 1 Zoll > Smartphone.
  • Spiegellose Kamera
    Kein optischer Spiegel, dafür elektronischer Sucher. Kompakter als DSLR, schneller Autofokus – heute Industriestandard.
  • Spotmessung
    Belichtungsmessung auf einen kleinen Punkt (1–3 % des Bildes). Präzise bei schwierigen Lichtverhältnissen.
  • Stativ
    Standfestes Kamerahalter für ruhige Aufnahmen bei langen Belichtungszeiten oder schwierigem Terrain.
  • Street Photography
    Dokumentarische Fotografie im öffentlichen Raum – spontan, authentisch, ohne Inszenierung.
Schärfentiefe bewusst einsetzen – in der Praxis üben In den Fotokursen in Stuttgart trainierst du genau das: Schärfe als Gestaltungsmittel, mit Feedback direkt beim Fotografieren.
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  • Tele-Objektiv
    Brennweiten ab ca. 70 mm: vergrößert entfernte Motive, komprimiert die Tiefe im Bild.
  • Telekonverter
    Optisches Zubehör zwischen Kamera und Objektiv, das die Brennweite verlängert (1,4x oder 2x) – auf Kosten von Licht.
  • Tiefenschärfe Wichtig
    Synonym für Schärfentiefe. Tief = viel scharf (Landschaft); flach = wenig scharf (Portraitbokeh).
  • Timelapse
    Zeitraffervideo aus vielen Einzelfotos, aufgenommen in gleichmäßigen Abständen. Zeigt langsame Vorgänge in Sekunden.
  • TTL-Messung
    Through the Lens: Belichtungs- oder Blitzmessung direkt durch das Objektiv. Präzise, da sie den tatsächlichen Bildausschnitt misst.
  • Tonwertkurve
    Werkzeug in der Bildbearbeitung zur Anpassung von Helligkeit und Kontrast über alle Tonbereiche gleichzeitig.
  • Überbelichtung Wichtig
    Bild zu hell, Details in den Lichtern unwiederbringlich ausgebrannt. Vermeiden durch kürzere Verschlusszeit, kleinere Blende oder niedrigeres ISO.
  • Unterbelichtung Wichtig
    Bild zu dunkel, Details in den Schatten verloren. Bei RAW in gewissem Rahmen in der Nachbearbeitung korrigierbar.
  • Verzeichnung
    Optische Verzerrung: Tonnenverzeichnung (Ränder nach außen) oder Kissenverzeichnung (nach innen). Meist softwareseitig korrigierbar.
  • Verschlusszeit Grundlage
    Dauer, für die der Verschluss geöffnet ist. 1/4000 s = einfrieren; 1 s = Bewegungsunschärfe. Teil des Belichtungsdreiecks.
    Verschlusszeit im Grundlagen-Kurs
  • Vignettierung
    Abdunklung der Bildecken. Kann ein optischer Fehler sein oder kreativ als Stilmittel eingesetzt werden, um den Blick ins Bild zu führen.
  • Vollformat
    35-mm-Sensor: größter Consumer-Standard. Mehr Licht, weniger Rauschen, flachere Schärfentiefe – aber teuer und schwer.
  • Vordergrundunschärfe
    Bewusstes Einbeziehen von unscharfen Elementen im Vordergrund für mehr Tiefe und Rahmung im Bild.
  • Weißabgleich Wichtig
    Farbkorrektur, damit Weiß im Bild auch wirklich weiß aussieht – angepasst an die Lichtquelle (Sonne, Kunstlicht, Bewölkung).
  • Weitwinkelverzerrung
    Perspektivische Verzerrung bei Weitwinkelobjektiven: Objekte nahe der Kamera wirken überproportional groß – kreativ oder störend, je nach Einsatz.
  • Weitwinkel-Objektiv
    Brennweiten unter ca. 35 mm: großes Blickfeld, betont Weite und Räumlichkeit. Ideal für Landschaft, Architektur, Interiors.
  • Wildlife-Fotografie
    Naturfotografie wild lebender Tiere. Erfordert Teleoptik, schnelle Serienaufnahme und viel Geduld.
  • X-Mount
    Fujifilms Bajonett-System für spiegellose APS-C-Kameras. Kurzer Auflagemaß ermöglicht kompaktes Kameradesign und viele Adaptermöglichkeiten.
    Fujifilm Artikel & Tipps
  • X-Trans Sensor
    Fujifilm-eigene Sensorarchitektur mit zufälligem Farbfilter-Muster statt Bayer-Matrix. Reduziert Moiré ohne Anti-Aliasing-Filter – starke Detailwiedergabe.
    Alle Fujifilm-Artikel
  • Zeitraffer
    Videotechnik: viele Einzelfotos in gleichmäßigen Abständen ergeben ein Video, das Zeit "raffen" lässt – Sonnenuntergang in 10 Sekunden.
  • Zoom-Objektiv
    Objektiv mit variabler Brennweite (z. B. 18–55 mm). Flexibel im Alltag, aber oft weniger lichtstark und scharf als Festbrennweiten.
  • Zweipunktmessung
    Belichtungsmessung auf zwei definierte Punkte im Bild (hell + dunkel) – ermittelt daraus einen Mittelwert für die korrekte Belichtung.
FAQ

Häufige Fragen zu Fotografie-Begriffen

Schnelle Antworten auf die wichtigsten Einsteiger-Fragen.

ISO, Blende und Verschlusszeit – das sogenannte Belichtungsdreieck. Wer diese drei verstanden hat, kann jede Situation bewusst belichten und kommt vom Automatik-Modus weg. Alle anderen Begriffe bauen auf diesem Fundament auf.
Die Blende (f-Wert) steuert, wie viel Licht durch das Objektiv fällt – und als Nebeneffekt die Tiefenschärfe. Die Verschlusszeit bestimmt, wie lange der Sensor dem Licht ausgesetzt wird – kurz friert Bewegung ein, lang erzeugt Bewegungsunschärfe. Beide zusammen mit ISO ergeben die richtige Belichtung.
ISO bezeichnet die Lichtempfindlichkeit des Sensors. ISO 100 = wenig empfindlich, braucht viel Licht. ISO 3200+ = sehr empfindlich, gut bei Dunkelheit – aber mit sichtbarem Bildrauschen. Ziel ist immer, das niedrigste ISO zu nutzen, das bei der Situation noch korrekte Belichtung erlaubt.
Die Definitionen kannst du dir selbst anlesen – aber das Gefühl dafür kommt erst durch Praxis. Ein guter Fotokurs verbindet Theorie sofort mit Kamera in der Hand: du siehst live, was passiert wenn du die Blende öffnest oder die ISO erhöhst. Das beschleunigt das Lernen enorm.
JPG ist ein fertig entwickeltes, komprimiertes Bild direkt aus der Kamera – klein, sofort nutzbar, aber eingeschränkt bearbeitbar. RAW enthält alle Rohdaten des Sensors: volle Kontrolle über Weißabgleich, Belichtung und Details in der Nachbearbeitung, aber größere Dateien.
Der Bereich im Bild, der scharf abgebildet wird. Eine offene Blende (f/1.8) erzeugt wenig Schärfentiefe – das Motiv ist scharf, der Hintergrund verschwommen (Bokeh). Eine geschlossene Blende (f/11) macht alles scharf – ideal für Landschaften. Neben Blende beeinflusst auch die Brennweite die Schärfentiefe.
Michael Damböck – Fotograf & Kursleiter
Über den Autor
Michael Damböck
Fotograf · Fujifilm X-Photographer · Kursleiter

Ich fotografiere seit über 18 Jahren – angefangen mit einer analogen Spiegelreflex, heute hauptsächlich mit Fujifilm X. Als offizieller Fujifilm X-Photographer und Kursleiter in Stuttgart helfe ich Einsteigern und Hobbyfotografen, die Kamera wirklich zu verstehen – nicht nur zu bedienen. In diesem Glossar findest du die Begriffe, die ich in meinen Kursen täglich erkläre: kompakt, verständlich, ohne Fachchinesisch.

Bereit für den nächsten Schritt?

Jetzt die Begriffe in der Praxis erleben.

Ein Glossar erklärt Begriffe – ein Kurs bringt sie zum Leben. Mit dem Fotografieren-lernen-Kurs setzt du ISO, Blende und Verschlusszeit sofort an der Kamera um.