Fujifilm X-Pro3

die etwas andere Kamera


Fujifilm traut sich was

… und das ist auch gut so! Denn wir brauchen eigentlich nicht immer mehr und mehr. Wir brauchen eigneltich weniger. Denn Technik lenkt ab. Insbesondere in der Fotografie lenkt Technik vom Wesentlichen ab. Dem Fotografieren.
Dennoch hat das Design der Kamera für kontroverse Diskussion gesorgt. Hat sich Fujifilm hier etwas zu viel getraut?

Michael Damböck
Fujifilm X-Photographer
Ach ja, kennst du schon das Fuji-X Forum


 

Ja, direkt bei der Ankündigung der Fuji X-Pro 3 hat diese Kamera ja gleich für ganz gemischte Gefühle gesorgt. Denn einerseits freuen wir uns natürlich, dass auch diese Serie aktualisiert wird. Es sind ja nicht ganz, aber bald vier Jahre her, das die X-Pro 2 rauskam. Und von daher ist es natürlich schön, die X-Pro Serie auch wieder mit einem aktuellen Sensor und beim aktuellen Prozessor zu sehen. Aber dieser fehlende Screen hinten, der hat natürlich gleich mal für Diskussionen gesorgt. Und darüber will ich aber erstmal noch gar nicht sprechen. Dazu kommen wir nämlich später. Allgemein sind ja Fujifilm Kameras im Retro Design gehalten. Bei der X-Pro Serie liegt man da nochmal meiner Meinung nach Mama ganz besonderen Wert drauf. Und insbesondere auch dieses Messsucher Design mit dem Sucher an der Seite und vor allem auch einem optischen Sucher ist dann doch nochmal eine ganz andere Nummer.

Generell muss man, glaube ich, bei der X-Pro Serie wirklich sagen: man liebt sie oder man hasst sie. Ich kann da ganz besonders natürlich aus eigener Erfahrung sprechen. Bei mir ist es beides gleichzeitig, also ich Liebe die X-Pro Serie. Die will man einfach in der Hand halten. Und gleichzeitig habe ich so meine Schwierigkeiten damit. Und um das besser zu verstehen, möchte ich dir ein bisschen was darüber erzählen, wie meine Geschichte zu den X-Pro Kameras ist, bevor wir im Detail noch mehr über diese Kamera sprechen. Und zwar war damals die X-Pro 1 meine erste Fuji Kamera, und es war auch sehr, sehr lang meine einzige Fuji Kamera.

Jetzt bestellen:
Die Fujifilm X-Pro3 bei Foto Koch

 

 

 

 

Meine X-Pro Story

 Leider ist die X-Pro1 dann damals auf einer Reise einfach so gestorben. Ich habe ein Bild gemacht, habe sie kurz weggelegt, ausgeschaltet, habe sie wieder in die Hand genommen. Und dann wollte sie nicht mehr, ist zwar ein ganz anderes Thema, aber dadurch, dass die X-Pro 1 damals kaputt gegangen ist, bin ich Fujifilm X-Photographer geworden.
Also hat es tatsächlich doch noch auch was Gutes. Aber die ganze Story, die erzähle ich mal in einem anderen Video. Ja, wie auch immer habe ich dann viel mit der X-T2 gemacht und wollte dann irgendwann wieder dieses X-Pro Feeling haben. Dann habe ich mir eine X-Pro 2 gekauft. Und wer aufmerksam ein Youtube Channel schaut, der weiß, dass ich meine X-Pro 2 auch wieder verkauft habe. Und zwar habe ich die X-Pro 2 verkauft, weil das Arbeiten parallel mit einer X-T und einer X-Pro für mich einfach nicht wirklich gut funktioniert hat. Denn die Kameras sind einfach verschieden und auch in der Bedienung einfach verschieden. Auch wenn man natürlich sehr viel anpassen kann, kam, war es nie so wirklich das Gleiche.

Punkt 2: für mich persönlich ist das kam der Sucher der X-Pro für meinen Geschmack, für das Arbeiten über den ganzen Tag hinweg einfach nicht geeignet ist. Also für mich ist das einfach sehr, sehr anstrengend, durch diesen ein doch relativ kleinen Sucher den ganzen Tag durchzuschauen. Das ist bei einer X-T3 und auch bei einer X-H1 einfach sehr viel angenehmer, weil der Sucher größer ist und weil er einfach auch besser gummiert ist. Aus diesem Grund habe ich dann einfach immer weniger mit der X-Pro gemacht, ja, und habe sie dann irgendwann verkauft, weil ich’s einfach schade fand, eine aktuelle neue Kamera rumliegen zu haben. Insofern habe ich gesagt, jemand anderes kann damit sicherlich mehr anfangen.
Und jetzt ist sie weg. Das Blöde ist: ich habe jetzt hier wieder eine X-Pro 3 in der Hand und ich würde sie gern behalten.

 

 

Tatsächlich muss man aber auch an der Stelle kurz noch mal dazu sagen: das ist nicht meine Kamera. Sie gehört Fujifilm Deutschland und wurde mehr für dieses Review zur Verfügung gestellt, und die muss ich wieder zurückschicken. Und man auch dazusagen dass das eine sogenannte Pre Production Kamera ist. Grundsätzlich liegt die Kamera extrem gut in der Hand. Man kommt an alle Bedienelemente sehr, sehr gut ran. Und auch der Griff steht hinten so ein bisschen ab, und der Daumen hat hier einfach gut Platz. Sie liegt sehr, sehr sicher in der Hand.
Der Auslöser wurde auch etwas überarbeitet, hat jetzt ein guten Widerstand. Aber wenn man drückt, finde ich sehr, sehr angenehm mit einer kleinen Besonderheit. Denn der eigentliche Druckpunkt zum Auslösen, der ist dann wiederum sehr, sehr weich.

 

 

der beste RAW Converter für Fujifilm

Bildbearbeitung mit Capture One Pro

Erziele TOP Ergebnisse mit dem meiner Meinung nach besten RAW Converter.
Capture One Pro 30 Tage kostenlos testen. Ohne Verpflichtungen.


Jetzt aktuelle Rabatte prüfen und kostenlose Einführung in Capture One Pro.

 

Die Kamera schafft mit dem mechanischem Verschluss bis zu 11 Bilder pro Sekunde und mit dem elektronischen Verschluss bis zu 30 Bilder pro Sekunde. Aber dafür ist sie gar nicht gemacht.
Ja, die ich glaube, die Kamera kann sehr viel mehr als die Zielgruppe dieser Kamera vielleicht wirklich braucht oder erwartet. Sprechen wir noch ein bisschen weiter über Äußerlichkeiten an der Kamera. Die Kamera hat kein sogenanntes die D-Pad mehr. Also das Bedienkreuz hinten fehlt. Dafür hat sie natürlich den Joystick. Ehrlich gesagt: das reicht völlig aus, und ich finde es sogar gut, denn jetzt habe ich hier einfach hinten auch mehr Fläche, wo mein Daumen einfach auch die Kamera greifen kann, ohne dass ich irgendwelche Knöpfe drücke.
Wie man uns natürlich grundsätzlich von Fujifilm Kameras kennt, ist auch die X-Pro 3 extrem individualisierbar. Wir haben mehr als genug Custom Function Buttons. Logischerweise hat auch die X-Pro 3 die legendären Fuji Farben und die Fuji Film Simulationen. Und es kommt mit der X-Pro 3 auch eine ganz neue Film Simulation: Und zwar die Classic Neg. Die finde ich sehr, sehr schön, und ich würde mir wünschen, dass die auch auf andere Kameras übertragen wird.

Das Gehäuse der X-Pro 3 ist aus Titanium, und man bekommt die X-Pro 3 in 3 verschiedenen Versionen, einmal klassisch schwarz. Und dann gibt es noch Schwarz und Silber mit einer sogenannten Duratec Beschichtung. Diese soll ganz besonders Kratz unempfindlich sein. Also ja, wobei ich sagen muss, es ist ja eigentlich auch schön und so eine Kamera irgendwann auch so ein paar Gebrauchsspuren hat. Und ich finde, man sieht einfach Fingerabdrücke sehr, sehr schnell auf dieser Beschichtung. Aber mein Gott, man kann ja die Kamera putzen, wenn, wenn’s einen stört. Aber schwarz wäre mir sowieso viel lieber. Wobei es ist eine schwierige Entscheidung. Silber sieht echt auch gut aus. Und genau da komme ich jetzt an einem Punkt, von dem ich sagen muss, wo Fujifilm meiner Meinung nach sehr viel richtig macht. Vergleichen wir es mal zum Beispiel mit Sony Kameras. Man muss ja jetzt ganz offen gestehen auch Sony macht sehr, sehr gute Kameras. Technisch super, keine Frage, das Problem meiner Meinung nach bei Sony Kameras ist ich finde einfach die sie sind nicht schön. Die haben nicht dieses „häng mich um, nämlich mit feeling“. Wir alle fotografieren ja einfach auch aus einer Leidenschaft raus und die Leidenschaft find ich sollte man auch im Design der Kamera sehen. Und ja, genau deswegen kauft man, glaube ich, auch, unter anderem Fuji Kameras und eben auch eine X-Pro 3.

 

 

der Sucher

Bevor wir über das Display der X Pro 3 sprechen, möchte ich erst mal über den Sucher der Fujifilm X-Pro 3 sprechen. Denn der Sucher hat so eine ganz besondere Eigenschaft, und zwar an nennt Fujifilm den Sucher, Hybrid Sucher. Und man muss sich das so vorstellen. Wir haben ja hier im Prinzip ein ja ein kleines Guckloch. Und genau durch dieses Loch, durch diese Öffnung schaut man durch, wenn man hinten reinschaut.
Das heißt auch ohne Akku sehe ich hier in echt was passiert. Das Besondere an dem Sucher ist aber, dass ich hier nicht nur diesen rein optischen Sucher habe, sondern ich auch mit einem Hebel vorne an der Kamera umschalten kann und dann vorne dieses Fenster im Prinzip zugeht und ich von hier jetzt ein digitales Bild bekomme. Dieses System ist so an sich einzigartig. Es gibt keinen anderen Kamerahersteller, der sowas macht. Aber es ist nicht neu, denn auch die X-Pro 1 und die X-Pro 2 hatten schon im Prinzip den gleichen Hybridsucher. Allerdings gibt es einen Unterschied, denn man konnte früher umschalten zwischen verschiedenen Vergrößerungen. Das geht jetzt nicht mehr.
Die Vergrößerung ist jetzt fest. Vorteil ist aber, dass dieser Sucher jetzt nochmal ein Stückchen weitwinkliger ist und das Bild auch größer wirkt. Also man sieht besser, das Bild ist klarer.

Du musst dir vorstellen, dass über dieses echte Bild, digital Informationen überlagert werden. Das bedeutet du siehst dort natürlich zum Beispiel deine Belichtungseinstellungen. Das optische Sucherbild hast aber eine relativ kleinen weißen Bildrahmen. Und das tolle dabei ist, das du auch sehen kannst – zum Beispiel bei Street oder Reportagefotografie – wenn etwas von außen gleich in deinen Bildausschnitt kommt. Und das hilft einfach auch bei der Bildgestaltung auch mal das ringsrum wahrzunehmen, weil bis er in der Fotografie immer vom vom Sichtfeld sehr eingeschränkt.
Ich würde unbedingt empfehlen, geh in einen Laden, nimm sie in die Hand und guck mal durch. Es ist verrückt, Aber es ist cool.

Also jetzt mal zum digitalen Sucher, der ist so unglaublich gut. Wir haben hier einen Kontrast von 1:5000. Hundert Frames pro Sekunde Bildwiederholrate und ein OLED Sucher, der wirklich unglaublich gutes Bild hier uns in der Kamera zeigt.
Den Sucher kannst du natürlich nicht nur zum Fotografieren benutzen. Du kannst ihn natürlich auch nutzen, um bereits gemachte Bilder anzuschauen oder auch, um durchs Menü zu navigieren. Das heißt, ich kann ihn mit dem Auge an der Kamera durch mein Menü durchgehen, kann Bilder anschauen, vergrößern et cetera. Bevor wir später noch zu weiteren technischen Details kommen – weil auch da enttäuscht die Fujifilm X-Pro 3 nicht – will ich euch jetzt mal zeigen, was eigentlich so der ja die große Neuerung an der X-Pro 3 ist.

 

 

das versteckte
Display

Die Kamera hat hinten kein Display. Nun gut, sie hat eines, aber das Display ist versteckt. Man muss es also heraus klappen. Zur Seite klappen geht aber nicht. Also du kannst damit auch keine Selfies machen. Ja, und das ist der 2te Unterschied, was die X-Pro Serie genau genommen, jetzt auch die X-Pro 3 eben von allen anderen Kameras unterscheidet auch dieses Displays natürlich extrem hochauflösend scharf. Du kannst das Bild Super erkennen, es ist ein Touchscreen also alles, was man so, zur Zeit auch erwarten kann.
Kleiner Nachtrag ich glaube, ich habs vorher vergessen. Der digitale Suche hat eine Auflösung von 3,6 oder 3,7 Megapixel. Es ist in manchen Situationen wirklich schon nicht mehr von einem echten Bild zu unterscheiden.
Wenn das Display weg geklappt ist, siehst du standardmäßig die aktuell eingestellte Film Simulation. Du kannst dieses kleine Außendisplay aber auch umkonfigurieren. Und dann kannst du hier zum Beispiel auch deine Kameraeinstellungen einblenden lassen, also Zeit, Blende, ISO verbleibende Aufnahmen und so weiter. Also ganz ähnlich wie an der X-H1.

 

 

Technik

Auf technischer Seite verbirgt sich in der Kamera der gleiche Prozessor und Sensor wie in der X-T 3. Also haben wir auch eine ganz ähnliche Performance. Wir können bis zu elf Bilder pro Sekunde mit dem mechanischen Verschluss fotografieren, bis zu 30 Bilder pro Sekunde mit dem elektronischen Verschluss. Mit dem mechanischen Verschluss bis zu einer 1/8000s Belichtungszeit und mit dem elektronischen Verschluss bis zu 1/32000s.

Ganz klar: WiFi und Bluetooth haben wir natürlich auch drin und ganz neu jetzt in der X-Pro 3 eine verbesserte Autofokus Performance. Das bedeutet bis zu -6EV können wir noch den Autofokus nutzen, was das in der Praxis heißt, ist schwer zu formulieren. Aber, ich hatte noch keine Kamera, die so gut im dunkeln fokussiert. Also, ich habe hier gestern im Zimmer und wirklich nur den Bildschirm angehabt und konnte gegenüber im Raum ein schwarzes Metallgitter am Boden fokussieren und zwar ohne Hilfslicht. Ich habe gedacht, ich teste es mal, ich hätte nicht gedacht, dass es geht. Aber es ging. Großartig! Ich behaupte einfach mal in den Situationen, in denen du hier noch fokussieren kannst, macht es fast schon gar keinen Sinn, überhaupt noch ein Bild zu machen.

 

 

Die X-Pro 3 hat natürlich auch 2 Kartenslots Du kannst du ganz gewohnt konfigurieren, eine RAW, eine JPEG oder backup auf beide. Oder ist eine voll, dann die andere. Beide Slots sind UHS-II kompatibel. Also “sauschnell”. Die Kamera hat außerdem einen USB C-Anschluss. Damit kannst du den Akku laden und natürlich auch Daten übertragen und tethering logischerweise auch.
Wo wir gerade aber bei dem Thema Laden sind. Es ist kein Ladegerät dabei. Ja, finde ich schade, hätte ich wirklich erwartet. Und na ja, die meisten von euch haben wahrscheinlich aber sowieso noch eine andere Fuji Kamera und damit auch noch ein Ladegerät. Oder nicht?

 

 

HDR und Körnung

Auch wir haben jetzt vier verschiedene Modi wie Mehrfachbelichtungen verrechnet werden können. Auch das ist für mich persönlich wirklich eine sehr tolle Funktion, da ich sehr gern mit Mehrfachbelichtungen arbeite. Und ja, auch das wünsche ich mir natürlich für andere Fuji X-Kameras. Und ich würde es mir auch für die X-H1 wünschen, weil ich die aktuell meistens dabei hab, weil ich einfach auch super viel unterwegs aus der Hand Filme. Aber wir werden sehen.

 

 

Sonstiges

Neu ist übrigens auch, dass das Quick Menü jetzt einen transparenten Hintergrund haben kann. Das bedeutet während du irgendwas im Quick Menü umstellt, siehst du trotzdem, was im Hintergrund passiert. Und das ist insbesondere bei Reportagefotografie unglaublich wichtig, weil da darfst du natürlich den Augenblick nicht verpassen. Auch neu beim Quick Menü ist, dass du die Anzahl der Menüpunkte verändern kannst. Wahnsinn, das heißt, du kannst zum Beispiel auch sagen, ich möchte nur vier verschiedene Sachen in meinem Quick Menü sehen. Damit bist du im Quick Menu noch schneller, weil einfach unnötige Sachen nicht nur gegen etwas anderes getauscht werden. Das steuern der Tonwerten bei Fuji Kameras bisher schon sehr schön gelöst. Neu soll jetzt auch in der X-Pro 3 sein, dass wir hier eine Ton Kurve haben, ich habe sie ehrlich gesagt nicht gefunden. Aber es kann auch sein, dass ich nicht die finale Firmware habe.

Außerdem neu in der X-Pro 3 ist der Fokus Limiter. Damit kannst du einstellen, in welchem Bereich die Kamera überhaupt nach Fokus suchen soll. Wenn du also zum Beispiel weißt, dass dein Motiv immer maximal fünf Meter weg ist, dann kannst du sagen such nur im Bereich von Nahstellgrenze bis fünf Meter oder wenn du weißt, es wird nie näher als fünf Meter sein und sagst du sucht zwischen fünf Meter und unendlich. Dazu gibt es vordefinierte Settings und du kannst es auch noch selbst konfigurieren.
Insbesondere bei Teleobjektiven macht das unglaublich viel Sinn. Weil dann der Fokus noch schneller gefunden wird, weil die Kamera nicht den gesamten Bereich absuchen muss, ist eigentlich ein Feature, das ich persönlich nur von manchen Teleobjektiven kenne, wo man es dann am Objektiv einstellt.
Oder auch Makroobjektive besitzen oft auch einen Schalter, bei dem man diese Fokus Range einstellen kann. Jetzt haben wir es in der Kamera. Macht doch eigentlich mehr Sinn. Eigentlich muss man es nicht erwähnen, aber natürlich hat die X-Pro 3 auch Gesichtserkennung und Augen Autofokus. Und ja, eigentlich hat sie so ziemlich alles, was die X-T3 hat. Mit ein paar Ausnahmen, denn im Videobereich ist die X-T3 nach wie vor die bessere Kamera. Es macht aber nichts, denn auch die X-Pro 3 filmt in 4k mit bis zu 30 Bilder pro Sekunde.

 

 

Fazit

Es ist schwierig, ich hab’s ja vorher schon gesagt. Nachdem ich jetzt seit langer Zeit wieder eine X-Pro 3 in der Hand habe, merke ich schon ja, die würde ich gern haben, habe ich habe gleichzeitig so für meine Art der Fotografie, so die Bedenken, genau wie damals, dass sich mehr mit der X-T3 mache, einfach weil der Sucher so viel größer ist und damit angenehmer.
Und da ich natürlich zum Filmen sowieso meine X-H1 nehme. Und dann ist einfach irgendwann die Frage was machst du mit dieser Kamera? Ich habe noch, um so einfach hinten ins Regal zu stellen ist einfach zu schade, auch wenn sie da echt gut aussehen würde. Also ganz ehrlich man kann sie auch einfach nur umhängen, um um cool auszusehen. Ich glaube auch, dass es so wirklich ein Kaufargument klingt. Total schwachsinnig. Aber mal ehrlich, du kannst die Kamera auch kaufen, einfach weil sie genial aussieht.
Wenn ich sie kaufe, dann würde sie vermutlich nicht häufig nutzen. Es kommt einfach darauf an. Was du fotografierst, wie du fotografierst und für meine Art der Fotografie, bei welcher ich einfach häufig den ganzen Tag mit der Kamera arbeite ist das nichts. Auch is mir der Suche zu klein. Für Street oder reine Urlaubs Fotografie? Warum nicht? Also geh in den Laden, nimm sie in die Hand, und dann bist du vielleicht sogar schlauer als ich.

Das ist eine Kamera, die ja die wird sehr erfolgreich sein, da bin ich mir sicher. Und sie wird auch nicht enttäuschen, wenn man den Sucher mag ja, das ist das einzige Knackpunkt. Und das ist auch das woran es für mich persönlich letztendlich an der X Pro 2 dann auch gescheitert ist, was nicht heißt, dass ich nicht irgendwann wieder in die Richtung gehe und mir eine X-Pro kaufen werde.

Ich bin gespannt, aber jetzt wird mich noch interessieren, was es denn eure Meinung zu X-Pro 3? Habt ihr schon eine bestellt? Was hält euch davon ab?

 

 

Fragen

Jetzt geht es endlich zu den Fragen.

Christian fragt: Vermisst du das D-PAD?
Also kurz zur Erklärung: Ich nutze es an der X-H1 non Stop, also viel mehr als ich den Joystick Nutzer. Den Joystick nutze ich wirklich nur zum Fokussieren. Ja, und wie gesagt, es ist dadurch ja hier hinten auch mehr Platz für den Daumen. Und insofern nee, du greifst intuitiv an den Joystick, das is überhaupt kein Thema, ehrlich nicht.

Peter fragt: Kann man mit angebrachter Stativ Platte auch das Display ganz nach unten klappen?
Das Display kann nach unten geklappt werden. Aber eine Stativplatte steht immer etwas über. Und dieser überstand, der verhindert, dass das Display komplett nach unten kann. Insofern mit angebrachter Stativ Platte kannst du ausklappen, ja – aber nicht ganz.

Das ist aber insofern eigentlich kein Problem, weil ich glaube nicht, dass dein Stativ so hoch ist, dass du nach oben schauen musst. Insofern ist das eigentlich in der Praxis überhaupt kein Problem. Wirklich nicht.
Ekrem fragt: Wie gut ist die Verarbeitung und Qualität des Suchers?
Ganz ehrlich. Weltklasse der Suche ist mega gut! Die Verarbeitung der Kamera ist genauso extrem gut. Es ist, es ist unglaublich scharf. Es ist unglaublich klar und die Verarbeitung, da gibt es nichts zu meckern, wirklich nicht.

Christian fragt: welcher Optische Sucher ist besser für längere Brennweiten, X-Pro 2 oder X-Pro 3? Das kann ich dir leider ehrlich gesagt nicht wirklich sagen. Ich würde fast vermuten, dass es in dem Fall der Sucher der X-Pro 2 ist. Aber da fehlt mir der Vergleich. Erstens, weil ich meine X-Pro 2 schon ewig nicht mehr habe. Und 2. weil ich so gut wie nichts mit langen Brennweiten mach ich meine längste Brennweite 56 Millimeter. Und selbst die nutze ich eigentlich nie so gut wie nie.

Frank fragt: Wo siehst du das? Pro und Contra der X-Pro 3 zu X-T 3 ganz klar, also in erster Linie ist es der Suche und einfach das Du an der X-Pro 3 diese Reduzierung aufs Wesentliche hast. Du hast hier hinten kein Display und der Blick nach dem Bild hinten aufs Display, der funktioniert halt nicht, beziehungsweise der ist eigentlich total unsinnig.

Denn du würdest dann die ganze Zeit mit ausgeklappt mit ausgeklappten Display rumlaufen müssen. Insofern macht dieses, sagen wir, mal normale standardmäßige fotografieren, mit der extra3 vielmehr Sinn. Ansonsten natürlich, wenn du einen optischen Sucher magst, dann bist du auch mit der X-Pro 3 natürlich besser bedient, weil die hat ein und dann natürlich auch grundsätzlich mal selbst wenn du auch an der X-Pro 3 den digitalen Suche benutzt. Es ist eine ganz andere Art der Fotografie, insbesondere für Porträts. Und immer dann auch, wenn du mit Menschen in Kontakt bis eine ganz andere Art der Fotografie. Denn wenn ich hier fotografiert, dann bin ich immer noch in in Kontakt, als ich verschwinde. Nicht hinter der Kamera sowie bei der X-T 3, weil ja der Suche hier in der Mitte ist, sondern ich bin immer noch da weiß ich kann viel besser wahrnehmen, was passiert. Und ja, das ist einfach eine andere Art der Fotografie und insofern sicherlich interessant. Und es hängt davon ab. Warst du fotografierst und wie du fotografierst. Aber das würde ich mal nicht vernachlässigen, so die Frage habe ich nicht aufgeschrieben, ob die halt die fällt mir gerade ein.

Ich wurde noch gefragt, ob die X-Pro 3 auch für Konzertfotografie geeignet ist. Ja, auf jeden Fall. Warum denn nicht? Warum denn nicht, wenn die die Aspekte, die ich gerade genannt habe, a grundsätzlich gefallen und du gerne mit dieser Kamera fotografierst? Ja absolut. Du kannst mit der Kamera eigentlich alles machen. Wirklich. Also, es gibt eigentlich nichts, wofür sie nicht geeignet ist. Typisch aber, und das geht auch so ein bisschen auf die nächste.

Und letzte Frage wäre hier von Axel ist die X-Pro 3 auch für die Landschaftsfotografie geeignet? Natürlich ist die für die Landschaftsfotografie geeignet. Viel mehr aber glaube ich wirklich für Street und Reportage Also alles eigentlich, wo du dich ein bisschen selber zurücknehmen will.

Wo du die Kamera nicht in den Vordergrund stellst, wo du nicht so abgelenkt sein möchtest.Wo du vielleicht auch. Aber unauffällig sein möchtest, weil die Kamera schreit nich. Hey, schaut mal, ich bin eine tolle Kamera. Also ja, tut sie, aber sie tut es nich auf eine laute Art, sondern sie tut es einfach sehr dezent. Und sie haben einfach ein wunderschönes Design. Und das ist der Grund, glaube ich, warum man diese Kamera kauft. Und das ist auch gut so, denn eine schöne Kamera nimmst du viel häufiger mit. Sie motiviert sich zu fotografieren, und eine echt sei übertrieben. Eine hässliche Kamera, Du nimmst du nicht mit, ja, damit. Geste nur nachts raus, wenn dich keiner sieht. Und genau das habe ich ja schon am Anfang auch irgendwie so ein bisschen a provokant gesagt na, ich glaube, du machst mehr Bilder von der Kamera als mit der Kamera. Und genau das hat Fuji einfach auch so richtig gemacht. Es ist nach wie vor einfach ein wirklich schönes gerät aufnimmt, technisch hohen Niveau. Ja, alles aktuell. Alles sehr schnell. Alles sehr schön einstellbar, aber trotzdem auch reduzierbar. Also, du hast diesen extremen Funktionsumfang und was trotzdem eine sehr minimalistische, schöne, zeitlose Kamera.

 

 

Schlusswort

 

Was erwartet ihr von so einer Kamera? Und ja, wie wie ergänzt die sich in euer bestehendes System? Was ist der Grund, warum diese Kamera für euch so interessant ist, wenn irgendwelche Fragen offengeblieben sind?
Schreibt sie bitte auch in die Kommentare.

 






Leave a reply


Schreibe einen Kommentar



jetzt neu: die fotografisches Sehen Masterclass