3D Druck Kurs Stuttgart
Dein eintägiger Einstieg in die Welt des 3D-Drucks – von Null zum fertigen mehrfarbigen Druck. Kein Vorwissen nötig.
Dieser Kurs bietet dir einen umfassenden, praxisnahen Einstieg in die Welt des 3D-Drucks – einer Technologie, die unsere Art zu gestalten, reparieren und kreativ zu arbeiten grundlegend verändert.
Du begleitet Michael Schritt für Schritt vom ersten digitalen Modell bis zum fertigen, mehrfarbig gedruckten Anhänger – den du am Ende mit nach Hause nimmst.
„Der 3D-Druck-Kurs war genial: locker, freundlich und super motivierend. Keine trockene Theorie, sondern echtes Ausprobieren und Lernen."— Giuseppe
„Wir haben gemeinsam mit meinem 13-jährigen Sohn teilgenommen – ganz ohne Vorkenntnisse. Noch am selben Abend haben wir uns für den empfohlenen Drucker entschieden. Klare Empfehlung!"— Laszlo
„Der Kurs war hervorragend strukturiert und sehr praxisnah. Ich konnte direkt eigene 3D-Modelle für meine Objektive und Kameragehäuse entwerfen."— Felix
Von der Grundidee zum fertigen Druck – in einem einzigen Tag. Du bekommst verständliche Erklärungen, viele Beispiele und die Möglichkeit, alles direkt praktisch auszuprobieren.
Was ist 3D-Druck, wie funktioniert er – und was kannst du damit umsetzen?
Einstieg in die beliebteste 3D-CAD-Software – verständlich und ohne Vorkenntnisse.
Du entwirfst und druckst deinen eigenen Anhänger – mehrfarbig, am Bambulab-System.
Tipp: Fertige 3D-Druck-Vorlagen nutzen. Auf Plattformen wie Printables, Thingiverse oder MakerWorld (speziell für Bambu Lab) findest du Millionen kostenloser Modelle. Im Kurs zeige ich dir, wie du Vorlagen richtig vorbereitest und anpasst.
Fotograf, Produktentwickler und langjähriger 3D-Druck-Enthusiast. Ich kombiniere kreative Gestaltung mit technischem Know-how – und zeige dir verständlich und geduldig alles, was du für einen erfolgreichen Einstieg brauchst.
Was mich als Lehrer auszeichnet? Ich erkläre nicht nur, wie etwas funktioniert – ich zeige dir, warum es so funktioniert. Und ich sage dir ehrlich, welche Anschaffungen sich lohnen und was du getrost weglassen kannst.
„Der 3D-Kurs von Michael hat meine Erwartungen wirklich übertroffen. Die Inhalte sind nicht nur äußerst informativ, sondern auch hervorragend strukturiert und verständlich vermittelt. Für mich war der Kurs eine echte Bereicherung und eine klare Empfehlung wert."— Jörg
„Ich bin sehr geflasht gewesen… alle Fragen wurden beantwortet. Du hast mit deiner sehr sympathischen und geduldigen Art bei mir das Eis hinsichtlich 3D-Druck gebrochen. Wirklich eine tolle Runde, super Schulung und auf den Punkt."— Klaus
„Vor dem Kurs hatte ich von Fusion so viel Ahnung wie eine Kartoffel vom Fliegen – jetzt traue ich mich endlich ran! Coole Kursteilnehmer, ein top Lehrer und jede Menge Spaß. Wer einsteigen will, ist hier genau richtig! 🚀"— Giuseppe
Es gibt nur 6 Plätze – dafür bekommst du echte Betreuung statt Massenveranstaltung. Die Anmeldung läuft per E-Mail: schnell, unkompliziert, ohne Formular.
Tauche ein in die Welt des 3D-Drucks – ich freue mich darauf, gemeinsam mit dir dein erstes Projekt umzusetzen!
Dein Kurspaket
inkl. MwSt. · alles inklusive
⚡ Nur noch wenige Plätze verfügbar
Platz sichern – 18.10.2026 – 249 €Schreib einfach deinen Namen – du bekommst umgehend Bestätigung & alle Infos zum Kurs.
Ab Zugang der Rechnung bis 30 Tage vor Kursbeginn: 25 % (mind. 25 €) · 22–29 Tage vorher: 30 % · 15–21 Tage: 35 % · 8–14 Tage: 50 % · 1–7 Tage: 85 % · Nichterscheinen ohne Rücktrittserklärung: 100 %.
Du suchst günstiges PLA direkt vor Ort, ohne auf den Versand zu warten? Ich biete Filament direkt aus dem Studio an:
Du hast eine Idee, ein defektes Bauteil oder brauchst einen Prototypen – aber möchtest keinen Kurs belegen? Als Produktentwickler biete ich individuelle 3D-Druck-Dienstleistungen an: Konstruktion & Druck in höchster Präzision direkt in Stuttgart.
Für professionellen Mehrfarbdruck und Kleinserien besuche auch feineformen.de – spezialisierte 3D-Druck Dienstleistungen.
Schreib mir →Stell dir eine Heißklebepistole vor, die von einem Computer millimetergenau gesteuert wird. Sie fährt eine präzise Form ab und legt Schicht für Schicht hauchdünnen Kunststoff übereinander. Während herkömmliche Verfahren (Schnitzen, Fräsen) Material wegnehmen, fügt der 3D-Druck Material hinzu – deshalb auch „additive Fertigung". Aus einer digitalen Idee am Computer wird so innerhalb von Minuten ein echtes Objekt zum Anfassen.
Fast alles, was du dir vorstellen kannst:
Für den Start empfehle ich Drucker mit hoher Zuverlässigkeit und einfacher Bedienung. Bambulab (z. B. A1 oder P1S) hat den Einstieg revolutioniert – fast vollautomatische Kalibrierung. Auch Drucker von Anycubic oder Creality bieten gute Preis-Leistungs-Verhältnisse. Im Workshop arbeiten wir mit Bambulab-Systemen, damit du ein Gefühl bekommst, bevor du selbst investierst.
PLA ist der ideale Einstieg – bleibt im Innenbereich jahrelang stabil, verformt sich aber ab ca. 55 °C. Für funktionale Teile im Haus: PETG (schlagfester, höhere Temperaturen). Für den Außenbereich: ASA (UV-beständig, wetterresistent). Für extreme Belastung: Carbonfaser-Filamente oder Nylon. Im Kurs erfährst du, wann welches Material Sinn macht.
Weit weniger als die meisten denken. Im Durchschnitt 100–150 Watt während des Drucks – vergleichbar mit einem Fernseher. Die Aufheizphase benötigt kurzzeitig 300–600 Watt, danach taktet die Heizung nur noch kurz nach. Ein 5-stündiger Druck kostet bei aktuellen Strompreisen (ca. 0,40 €/kWh) lediglich rund 20–30 Cent. 3D-Druck ist ein relativ energieeffizientes Hobby.
Ab Zugang der Rechnung bis 30 Tage vor Termin: 25 % (mind. 25 €). 29–22 Tage: 30 %. 21–15 Tage: 35 %. 14–8 Tage: 50 %. 7 Tage bis Vortag: 85 %. Bei Nichterscheinen ohne Rücktritt: 100 %. Bitte beachte außerdem: Der Workshop kann bei zu geringer Teilnehmerzahl ausfallen. Du kannst dann an einem anderen Termin teilnehmen oder erhältst den Rechnungsbetrag zurück.
Gutscheine müssen bei der Anmeldung angegeben werden, da sonst eine Rechnungsstellung erfolgt. Gutscheine werden nicht ausbezahlt. Der Versand von Gutscheinen erfolgt i. d. R. innerhalb von 3 Werktagen; du erhältst eine Benachrichtigung. Bitte beachte, dass 3 € zur Kursgebühr für den Versand anfallen.
Noch eine Frage? Schreib mir einfach:
Platz sichern – 18.10.2026 – 249 €Die wichtigsten Begriffe, die du im Kurs – und danach – immer wieder begegnen wirst.
Fertigungstechnik, bei der ein dreidimensionales Objekt Schicht für Schicht aufgebaut wird. Durch diesen „additiven" Prozess lassen sich komplexe Formen direkt aus digitalen Modellen herstellen.
Anderer Begriff für 3D-Druck. Material wird schichtweise hinzugefügt – im Gegensatz zur „subtraktiven" Fertigung, bei der Material abgetragen wird (z. B. Fräsen).
Computer-Aided Design. Software zur Erstellung von 3D-Modellen (z. B. Fusion 360). Diese digitalen Modelle dienen als Grundlage für den 3D-Druck.
Computer-Aided Manufacturing. Software, die den 3D-Druckprozess unterstützt und CAD-Modelle in druckbare Anweisungen übersetzt, damit der Drucker weiß, wie das Objekt zu erstellen ist.
Die häufigste 3D-Drucktechnologie für Heimnutzer. Filament wird erhitzt und Schicht für Schicht aufgetragen. Auch bekannt als FFF (Fused Filament Fabrication).
3D-Drucktechnologie auf Resin-Basis. Ein Laser härtet das flüssige Material aus – ergibt hochpräzise, glatte Oberflächen. Wird im Dental- und Schmuckbereich eingesetzt.
Ähnlich wie SLA, nutzt jedoch ein digitales Projektionssystem statt eines Lasers, um Resin zu härten. Bietet ebenfalls hohe Detailgenauigkeit und glatte Oberflächen.
Industrielles 3D-Druckverfahren, bei dem Pulvermaterial durch einen Laser gesintert wird. Ermöglicht komplexe und robuste Bauteile – für Prototypen und Serienteile.
Software, die 3D-Modelle in einzelne Schichten zerlegt und in G-Code umwandelt. Der Slicer „übersetzt" das Modell in konkrete Druckanweisungen für den Drucker.
Standardformat für 3D-Modelle im 3D-Druck. Enthält alle Informationen über Form und Geometrie – wird nach dem Modellieren exportiert und dann im Slicer geöffnet.
Programmiersprache für 3D-Drucker. Gibt dem Drucker genaue Anweisungen über Bewegung, Temperatur und Geschwindigkeit – wird automatisch vom Slicer erzeugt.
Das Druckmaterial im FDM-Druck – ein Kunststofffaden auf einer Rolle. Wird erhitzt, durch den Extruder gedrückt und Schicht für Schicht aufgetragen. Typen: PLA, PETG, ABS, ASA u. v. m.
Das beliebteste Einsteigermaterial: biologisch abbaubar, einfach zu drucken, wenig Verzug. Ideal für dekorative Objekte und erste Projekte. Geringer Geruch beim Drucken.
Stärker und hitzebeständiger als PLA, wasserfest und chemikalienbeständig. Goldstandard für funktionale Teile im Haus. Gut zu drucken, wenig Warping.
Robustes, hitzebeständiges Material für technische Anwendungen und Prototypen. Erfordert höhere Temperaturen und oft ein beheiztes Bett, um Verformungen zu vermeiden.
Das Teil des Druckers, das das Filament fördert und durch die Düse auf die Druckplatte aufträgt. Besteht aus Motor (Antrieb) und Hotend (Heizung + Düse).
Der erhitzte Teil des Extruders, der das Filament auf Drucktemperatur bringt und durch die Düse extrudiert. Die Hotend-Temperatur beeinflusst Druckqualität und Materialkompatibilität.
Der Aufsatz am Hotend, durch den das geschmolzene Filament auf das Druckbett aufgetragen wird. Kleinere Düsen (0,2 mm) = feinere Details, größere Düsen (0,6 mm+) = schnellerer Druck.
Die Fläche, auf die das Objekt gedruckt wird. Ein gutes Druckbett sorgt für Haftung und eine saubere erste Schicht. Beheizte Betten helfen gegen Warping bei ABS.
Ein beheiztes Druckbett hilft, das Filament auf der Build Plate haften zu lassen und verhindert Warping – besonders wichtig bei Materialien wie ABS oder ASA.
Justierung des Druckbetts, damit die Düse überall den gleichen Abstand hat. Ein richtig nivelliertes Bett ist Voraussetzung für gute Druckqualität und Haftung der ersten Schicht.
Die einzelnen Querschnitte, aus denen das gedruckte Objekt aufgebaut ist. Der Slicer zerlegt das 3D-Modell in diese Schichten, bevor der Druck beginnt.
Die Dicke jeder Druckschicht. Kleine Layerhöhe (z. B. 0,1 mm) = feinere Details aber längerer Druck. Große Layerhöhe (z. B. 0,3 mm) = schneller aber gröbere Oberfläche.
Die innere Struktur eines Druckobjekts. Der Infill-Prozentsatz bestimmt Stabilität und Materialverbrauch: 15 % = leicht, 80 % = massiv. Verschiedene Muster möglich (Gitter, Waben, …).
Die äußere Wand des gedruckten Objekts. Mehr Shells = stabileres, dichteres Teil. Typisch sind 2–4 Wände für Alltagsobjekte.
Zusätzliche Stützen, die Überhänge oder freitragende Teile beim Druck abstützen. Nach dem Druck werden sie entfernt. Der Slicer platziert Supports automatisch.
Ein Teil des Modells, der ohne Unterlage in der Luft hängt. Bis ca. 45° sind Overhangs ohne Supports druckbar – darüber werden Stützen benötigt.
Das Drucken über eine Lücke zwischen zwei Stützpunkten, ohne Supportstrukturen. Gute Bridging-Einstellungen (Lüfter, Geschwindigkeit) sind entscheidend für saubere Ergebnisse.
Das Verziehen eines Druckobjekts, wenn das Material beim Abkühlen schrumpft und sich vom Druckbett ablöst. Häufig bei ABS. Vermeidbar durch beheiztes Bett und gute Haftung.
Feine Fäden zwischen Teilen des Druckobjekts, die entstehen, wenn der Druckkopf sich bewegt ohne zu extrudieren. Vermeidbar durch korrekte Retraction-Einstellungen.
Das Zurückziehen des Filaments in den Extruder während Druckkopfbewegungen. Verhindert Stringing und Tropfenbildung. Wichtige Einstellung im Slicer.
Die erste Druckschicht ist entscheidend: schlechte Haftung = Druck schlägt fehl. Eine langsam gedruckte, gut haftende erste Schicht ist das Fundament für alles Weitere.
Eine breite Grundfläche unter dem Modell, die Haftung verbessert und Warping reduziert. Wird nach dem Druck entfernt. Sinnvoll bei kleinen oder verzugsanfälligen Modellen.
Eine flache Erweiterung des Modellbodens für bessere Haftung – weniger invasiv als ein Raft. Wird nach dem Druck entfernt. Ideal für Objekte mit kleiner Standfläche.
Eine äußere Linie um das Modell, die vor dem eigentlichen Druck gedruckt wird. Bereitet den Extruder vor und prüft die Betthaftung, ohne das Modell zu berühren.
Drucken mit zwei Materialien oder Farben gleichzeitig. Ermöglicht mehrfarbige Objekte oder Kombinationen aus z. B. hartem und flexiblem Material in einem Druck.
Drucker wie der Bambulab P1S können verschiedene Filamente in einem Druckjob wechseln. Ermöglicht farbige oder materialgemischte Objekte – wie der Anhänger in diesem Kurs.
Ein separater Turm neben dem eigentlichen Druck, der beim Farbwechsel im Multi-Material-Druck genutzt wird. Er reinigt die Düse von Farbresten, bevor das nächste Material aufgetragen wird.
Bestimmt, wie schnell der Druckkopf sich bewegt. Höhere Geschwindigkeit = kürzere Druckzeit, aber oft auf Kosten der Detailgenauigkeit. Gute Drucker kompensieren das automatisch.
Die Temperatur, bei der das Filament im Hotend schmilzt. Jedes Material hat einen anderen optimalen Bereich: PLA ca. 200–220 °C, PETG ca. 230–250 °C, ABS ca. 230–260 °C.
Die Menge des extrudierten Filaments. Eine korrekte Flow Rate verhindert Unter- oder Überextrusion. Wird im Slicer eingestellt und beeinflusst Maßhaltigkeit und Oberfläche.
Der Lüfter am Druckkopf kühlt das extrudierte Filament schnell ab und stabilisiert die Form. Wichtig für gute Überhangs und Bridges. Bei ABS oft reduziert oder deaktiviert.
Die Software, die den 3D-Drucker intern steuert – vergleichbar mit dem Betriebssystem eines Computers. Firmware-Updates verbessern Funktionen und beheben Fehler.
Ein kleines Testobjekt (meistens ein 20 × 20 × 20 mm Würfel), mit dem Drucker kalibriert und die Druckpräzision überprüft wird. Klassisches erstes Druckprojekt für Einsteiger.
Nachbearbeitungsschritte wie Schleifen, Lackieren, Einfärben oder Kleben, um das gedruckte Objekt zu veredeln und die gewünschte Oberflächenqualität zu erreichen.
Bei Resin-Drucken erforderlicher Schritt: das gedruckte Objekt wird nach dem Druck mit UV-Licht bestrahlt, um vollständig auszuhärten und seine Endfestigkeit zu erhalten.
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